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Flyer der Vegan Society
Flyer der Vegan Society
Veganer (wenn nicht ausschließlich gesundheitlich motiviert auch Tierrechtler) verfolgen einen Lebensstil, der sowohl innerhalb der Ernährung als auch sämtliche andere Lebensbereiche betreffend so wenig wie möglich zum Nachteil von Tieren beitragen soll. Aus dem Ziel, Tieren ein Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit sowie Freiheit und Würde zuzugestehen, erfolgt die völlige Ablehnung von Tierprodukten jeglicher Art (Fleisch, Fische, Milchprodukte, Eier, Honig, Gelatine, Zusatzstoffe und Aromen tierischer Herkunft, Federn, Leder, Pelz und Seide) und von in Tierversuchen getesteten Hygiene- und Kosmetikartikeln. Zudem sind Tierrechtler entschiedene Gegner der Jagd und von Bräuchen und Festen sowie sportlichen Aktivitäten, bei denen Tiere für menschliche Anliegen benutzt bzw. ‚missbraucht' werden. Sie verurteilen daher auch die Zurschaustellung und Gefangenhaltung von Tieren in zoologischen Anlagen und zu Unterhaltungszwecken in Zirkusbetrieben, Delphinarien usw. und versuchen darüber hinaus die Entwicklung und Etablierung tierfreier Alternativen in sämtlichen Lebensbereichen zu forcieren.

Zu den prominenten Veganern zählen der US-amerikanische Musiker, Sänger, DJ und Musikproduzent "Moby", bürgerlich Richard Melville Hall ("Why Does My Heart Feel So Bad?"), der kanadische Musiker, Komponist und Sänger Bryan Adams, die US-Schauspieler Woody Harrelson ("Natural Born Killers", "Larry Flint - Die nackte Wahrheit"), James Cromwell ("Ein Schweinchen Namens Babe") und Natalie Portman ("Star Wars Episode I-III"), der deutsche Bodybuilder und Mediziner Alexander Dargatz sowie szene-bekannte Musikgruppen insbesondere aus dem Hardcore-, Metal- und Metalcore-Bereich. Allgemein umstritten, da in ihren Ansichten als ‚militant' geltend, ist die wieder formierte US-Band Earth Crisis, die durchaus Kult-Status genießt. Die beiden deutschen Musikgruppen Deadlock und Maroon vertreten ebenfalls offensiv einen veganen Straight-edge-lifestyle, d.h. ein Leben ohne den Einfluss von Drogen, auch nicht von Alkohol oder Nikotin, mitunter auch von Koffein und anderen anregenden Substanzen. Eine notwendige Affinität zum Straight edge wie auch eine spezifische Musikorientierung sind jedoch keineswegs gegeben.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 6. September 2008 )
 

Redaktion Veganer

Thomas Schwarz

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