 Foto© Loveparade.net Treffpunkte der Techno-Szene sind in erster Linie die verschiedenen, früher sehr aufwändig ausgestatteten und heute eher minimalistisch eingerichteten Clubs. Weil die Musik elektronisch erzeugt und in enormer Lautstärke präsentiert wird, übertreffen die technischen Aufwendungen nach wie vor 'herkömmliche' Discoanlagen in ihrer Qualität bei weitem. Komplizierte Licht- und Laserinstallationen, die im Einklang mit der Musik das typische Techno-Ambiente der 90er Jahre erzeugten, sind kaum noch zu finden. Stattdessen haben sich vermehrt künstlerisch aufwendige Lichtinstallationen und Projektionen durchgesetzt.
Die Techno-Szene galt in den 90ern als stark eventisiert, d.h. sie konstituierte sich in erster Linie in und durch Events. Diese Zeit ist vorbei. Im Mittelpunkt steht heutzutage der regelmäßig frequentierte Club und die in ihm heimische Subszene. So gibt es musikalisch-programmatisch verwandte Clubs - z.B. Flokati (München), Click (Hamburg), Watergate (Berlin), Robert Johnson (Offenbach) - in denen nahezu die gleichen DJs und Liveacts auftreten und auch das Publikum anlässlich eines Besuchs in einer der Städte gerne einen ‚Verwandtschaftsbesuch' abstattet.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 )
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