| Strukturen |
|
|
Die Techno-Szene weist drei Arten horizontaler Ausdifferenzierungen auf: Entlang stilistischer Merkmale (Avantgarde-Szene, Szenen verschiedener Musikstile - wie Gabber, Trance, Drum'n'Bass, House usw. -, Partyszene), zweitens entlang lokaler Affinitäten (Münchner Szene, NRW, Berlin usw.) und drittens entlang bestimmter Kommunikationszentren (Clubs, DJs, Veranstalter).
Vertikale Ausdifferenzierungen sind in der Techno-Szene recht ausgeprägt. Wer Parties organisiert, Clubs betreibt, Labels besitzt oder managed, Musik produziert, Musik macht bzw. erzeugt usw., der gehört einer privilegierten Gruppe an. Diese wiederum vielfach in sich ausdifferenzierte und abgestufte Leistungselite ist sozusagen der 'Motor' der Techno-Szene. Lokale Affinitäten haben sich im Laufe der Zeit immer deutlicher herausgebildet: So ist der Mitte der 90er Jahre verbreitete Trance-Sound fast nur noch in Großraumdiscotheken im ländlichen Raum und z.B. verstärkt im Großraum Hannover zu hören. 'Progressive Trance' erfreut sich fast ausschließlich in Nordrhein-Westfalen ungebrochener Beliebtheit. Im Bereich der Mode herrscht in den Clubs in Nordrhein-Westfalen noch eine deutlich markenorientiertere Kleidung vor, in Berlin hingegen spielt dies eine weitaus geringere Rolle. |
|
| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
Diesen und alle anderen Steckbriefe als PDF herunterladen.
|
jugendszenen.com (seit 2002) |