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Das klassische Medium zur Weitergabe von Informationen über Events sind so genannte 'Flyer', eine Art Handzettel, die auf Parties verteilt werden oder an verschiedenen Szeneorten (Plattenläden, Outfitläden, Clubs) ausliegen. Während diese Flyer zu Anfangszeiten der Szeneentwicklung noch wenig aufwendig gestaltet waren, hat sich ihre Ästhetik mittlerweile stark entwickelt und - je nach Sub-Szene - erheblich ausdifferenziert. Insider können allein an der Machart der Flyer erkennen, ob es sich dabei um die Ankündigung einer (für sie und ihren Musikgeschmack) lohnenden Veranstaltung handelt oder nicht. Wie in (fast) jeder anderen Szene auch, so existiert in der Techno-Szene eine Vielzahl an Magazinen. Der 'Partysan' entstand als Flyersammlung und bietet nun in seinen zahlreichen Teilauflagen vielfältige Informationen über Veranstaltungen, Plattenneuerscheinungen, DJs, Szenekultur usw. Das lange Zeit renommierteste Magazin 'Frontpage' wurde 1997 eingestellt. Heute existieren an bedeutenden deutschsprachigen Techno-Magazinen noch 'Groove' und 'Raveline'. Die Herausgeber sind durchweg Szenemitglieder und arbeiten damit nicht lediglich für ein Publikum, sondern kommunizieren innerhalb des Interaktionszusammenhanges 'Szene'. Immer größere Bedeutung für die Szenekommunikation erlangt mittlerweile das Internet. Dort befinden sich zahlreiche Web-Sites zum Thema Techno. In dem Maße, wie Fanzines kommerzieller geworden und damit teilweise an den Rand der Szenekommunikation gerückt sind, 'erobern' Szenemitglieder ihre Kommunikationsforen mit Hilfe von E-Zines (so der jugendkulturelle Ausdruck für Internet-Magazine) wieder zurück. Das Internet bietet zugleich die Möglichkeit, Räume der Halböffentlichkeit zu schaffen und damit Informationen schnell, aber nur einem ausgesuchten Kreis zukommen zu lassen. Dabei spielen insbesondere Newsletter eine große Rolle. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
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