| Strukturen |
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Durch die Verbreitung von Kletterhallen hat sich die Kletterszene in den letzten Jahren grundlegend umstrukturiert, ja nachgerade gespalten: Die einen erheben für sich den Anspruch, die 'wahren' Kletterer zu sein und betonen dabei, daß sie Kletterhallen nur zu Trainingszwecken akzeptieren und dem Klettern an natürlichen Felsen grundsätzlich den Vorzug geben. Dieser Gruppierung gehören viele Kletterer an, die schon vor dem 'Boom' der Kletterhallen aktiv waren, worauf sie selbstredend immer wieder verweisen. Die andere Partei klettert überwiegend, wenn nicht ausschließlich an künstlichen Kletteranlagen (sogenannte 'Plastikwandkletterer'). In der Regel handelt es sich hier um (zeitlich wie identifikatorisch) weniger engagierte und weniger leistungsorientierte Kletterer - mit Ausnahme der Gruppe der hoch spezialisierten Wettkampfkletterer. Die Kletterszene segmentiert sich darüber hinaus entlang unterschiedlicher Leistungsniveaus einerseits, entlang präferierter Klettergebiete bzw. Kletteranlagen andererseits. Dergestalt finden sich lokale Kletter-Szenen, die sich intern wiederum in mehr oder weniger leistungshomogene Kletter-Cliquen aufspalten. Innerhalb dieser Cliquen bestehen in der Regel bestimmte stilistische Präferenzen, d.h. Präferenzen hinsichtlich der Gestaltung von Klettertagen bzw. Kletterurlauben einschließlich des Abendprogramms. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2007 ) |
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