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Sportkletterer im Kern der Szene sehen ihr Tun nicht lediglich als Hobby, sondern als strukturgebenden Bestandteil ihres Lebens. Für diese Kletterer ist es selbstverständlich, die Wochenenden und zumeist auch die gesamte Urlaubszeit am Fels zu verbringen. Unter der Woche werden in der Regel zumindest ein paar Trainingsstunden eingeplant. 'Echter' Sportkletterer in diesem Sinne zu sein bedeutet, die Freizeit zu großen Teilen kletternd zu verbringen oder sogar das berufliche bzw. schulische oder universitäre Engagement entsprechend zu gestalten. Das starke Wachstum der Szene in jüngster Zeit ist allerdings mit einer starken zahlenmäßigen Zunahme der Hobbykletterer verbunden. Diese haben den Weg zu ihrem Hobby meist über die Kletterhallen gefunden, ihr zeitliches Engagement ist deutlich geringer als das der 'echten' Sportkletterer. Ob Hobbykletterer oder 'echter' Sportkletterer: Die Sportkletterer-Szene verpflichtet ihre Mitglieder auf keinerlei Verhaltensvorschriften außerhalb der Szene. Was wer warum und wie tut, bleibt seine Sache; ideologische Überbleibsel der alternativen Wurzeln sind allenfalls noch in dem Motto 'Der Weg ist das Ziel' zu finden. Wie in anderen Szenen auch, nimmt das Engagement in der Regel mit zunehmendem Alter ab: das dem Sportklettern immanente Selbstverwirklichungskonzept verlagert sich dann in vielen Fällen in Richtung Berufsgestaltung. Der Begeisterung für den Sport tut das in der Regel keinen Abbruch. Allerdings treten Leistungsaspekte zugunsten ästhetischer Ansprüche in den Hintergrund: Man geht nunmehr vor allem zum Klettern, um Spaß und Ausgleich zum Alltag zu haben. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2007 ) |
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