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Foto© Thomas Bucher climb.de
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Sportklettern ist individualisierter Leistungssport. Sportkletterer handeln erfolgsorientiert und sehen sich in einem Wettkampf, allerdings nur sekundär mit anderen. In erster Linie besteht der Reiz in der persönlichen Entwicklung, die sich an der Überwindung immer schwierigerer Routen manifestiert. Gleichwohl bleiben angestrebtes Leistungsniveau und entsprechende Trainingsintensität individuelle Angelegenheiten.

Sportklettern ist aber auch spaßorientiertes Handeln. Spaß macht zunächst das unmittelbare Erleben der eigenen, als Ästhetisch empfundenen Bewegungen. Dennoch geht es Sportkletterern darüber hinaus um das Gesamterlebnis 'Klettern', welches aus vielen zusätzlichen Aspekten zusammengesetzt sein kann wie Natur-, Gemeinschafts- oder eben auch Erfolgserlebnis.

In der Verbindung von Erfolg und Spaß, von Individualismus und Gemeinschaftsgeist zeigt sich die generelle Ausrichtung der Sportkletterer am Ideal der Selbstverwirklichung: Einerseits zielt alles Klettern auf individuelle Weiterentwicklung im Rahmen selbstgewählter ästhetischer Kriterien ab, andererseits spielen überindividuelle Maßstäbe (idealtypisch: die Schwierigkeitsskala) und Gemeinschaftserlebnisse eine konstitutive Rolle.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2007 )
 

Redaktion Sportklettern

Thomas Bucher

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