| Strukturen |
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Die im Verlauf der Skin-Geschichte erfolgten musikalischen Weiterentwicklungen (wie Oi!-Punk) und Ausdifferenzierungen wie rechte und linke Skins, "smarte" Originals und 90er-Jahre-"Neoskins") brachten auch stilistische Unterschiede und daraus folgend Szeneabspaltungen und neue Subszenen mit sich. Die rechtsextreme Strömung bildete quasi eine komplette eigene Subkultur mit eigenen Strukturen ("Kameradschaften" etc.) und eigener Musik ("Rechtsrock", der nur noch selten etwas mit "traditioneller" Skinheadmusik wie Oi!-Punk zu tun hat) heraus, die der "linken" oder auch "unpolitischen" Skinheadszene extrem feindlich gegenüber steht. Ab Mitte der 80er Jahre grenzte sich Hardcore als eigenständige Szene von Punk und damit auch Skinhead ab. Ansonsten hat die Skinheadszene in Deutschland kaum stabilere Strukturen (wie eingetragene Vereine, formale Hierarchisierungen etc.) herausgebildet, was angesichts der geringen Größe der Szene allerdings auch nicht sehr verwundert. Die Szene wird von einem informellen Netzwerk, bestehend aus vielleicht 600 - 800 Personen getragen, die mit ihrem Engagement (Herausgabe von Fanzines, Organisation von Partys und anderen Events, Produktion und Verbreitung von Musik, Kleidung und anderen Szene-Accessoires) das Szene-Leben aufrechterhalten. Eine Ausnahme bildet lediglich der rechtsextreme Flügel der Szene, bei dem es stärkere Ansätze formeller und hierarchischer Organisationsformen in enger Anbindung an das sonstige neonazistische Netzwerk gibt. Zu diesem neonazistischen Netzwerk dürften im engeren Sinne aber nicht mehr als 10-15 Prozent der Skinheads in Deutschland gehören, da auch viele Gleichgesinnte (d.h. rechtsextrem-rassistisch denkende Skinheads) entsprechende Parteien und Organisationen ablehnen, was zum Beispiel in dem Spottwort "Scheitelnazis" Ausdruck findet.). |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 ) |
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