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Foto© Holger Talinski
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In der Szene werden grundsätzlich zwei sportliche Disziplinen voneinander unterschieden: das Street-Skating und das Vert-Skating. Street-Skating findet dort statt, wo das Skaten ursprünglich herkommt, nämlich: auf der Straße. Hier werden alle Erlebnisdimensionen des Skatens erfahrbar. Vert-Skating wird in der Halfpipe betrieben, die sich ausschließlich in Freiluft-Skate-Parks oder in Skate-Hallen befinden. Vor allem der mit der Hallen- bzw. Parknutzung einhergehende eingeschränkte Erlebniseffekt hat dazu geführt, dass sich Street-Skaten einer größeren Popularität erfreut.

Eine vertikale Differenzierung der Skater-Szene wird bei Contests deutlich. Hier werden die Fahrer in unterschiedliche Startgruppen eingeteilt: In der A-Gruppe starten die gesponserten Fahrer, die so genannten ‚Pro's', in der B-Gruppe die nicht-gesponserten Fahrer, die so genannten ‚Am's'. Daneben gibt es auf vielen Contests noch die C-Gruppe für Skater, die bisher noch über keine oder nur wenig Contesterfahrung verfügen und zumeist auch noch recht jung sind.

Besonders gute Fahrer wirken an den Spots vor Ort gleichsam wie Magneten, d.h. andere Skater kommen dorthin, um sich Tricks abzuschauen, zu plaudern etc. Ausschließungsstrategien von oben nach unten sind daraus aber nicht abzuleiten. Eine Differenz besteht jedoch zwischen jenen, die regelmäßig bei Contests anwesend und dadurch in ein überregionales Netzwerk eingebunden sind, und jenen, die nur vor Ort skaten. Neben diesen Differenzierungen nach sportlichen Gesichtspunkten kann man zwischen ‚New-School'- und ‚Old-School-Skatern' unterscheiden. Im Wesentlichen lässt sich konstatieren, dass Old-School-Skater sich in Bezug auf Outfit, Material und Tricks an den in den Anfängen des Skateboardings vorherrschenden ‚Szene-Standards' orientieren und, im Gegensatz zu New-School-Skatern, Neuerungen und Innovationen, die längst Einzug in die Szene gehalten haben, ignorieren bzw. bewusst nicht nutzen. Musikalisch favorisieren Old-School-Skater eher Punk-Musik, die ursprünglich bevorzugte Musikrichtung der Skateboarder, aus der dann später auch die spezielle Richtung des ‚Skate-Punk' hervorgegangen ist, während New-School-Skater häufig Hip Hop vorziehen. In jüngster Zeit gewinnt Punk jedoch auch bei jüngeren Szenegängern wieder stark an Popularität.

Aus dem Skateboarding entwickelten sich zudem auch neue, inzwischen selbständig gewordene Disziplinen. Zu nennen ist hier das Snowboarden, das von vielen Skatern im Winter betrieben wird, und eine recht neue Sportart, das Wakeboarden (ähnlich dem Wasserski-Fahren, allerdings - wie beim Snowboarden - quer zur Fahrtrichtung auf einem Brett stehend).
Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2007 )
 

User Comments

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eine kleine anmerkung, selbstverständlich ohne klugscheißen zu wollen.
die trennung zwischen AM(ateurs) und PRO(fessionals) scheint mir missverständlich geschildert:
auch ein AM wird gesponsert; das sponsorship macht ihn ja erst zum AM.
PROs zeichnen sich dadurch aus, dass sie von einer firma ein pro-model board (und/oder schuh, clothing, etc.), das ihren namen trägt, haben.

Veröffentlicht von muqui, An 12/04/2007 bei 15:23

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Redaktion Skateboarding

Ivonne Bemerburg

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