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Foto© Holger Talinski
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Die ersten Skateboards tauchten Ende der 50er Jahre in Kalifornien auf, konnten sich damals aber aufgrund ihrer technischen Unausgereiftheit nicht durchsetzen. Erst als im Jahr 1963 die ersten fabrikfertigen Skateboards auf den Markt kamen, hat sich diese Sportart USA-weit verbreitet. Die Boards fanden reißenden Absatz und es kam zu einem ersten großen ‚Skatboard-Boom', der jedoch bereits Mitte der 60er Jahre aufgrund der immer noch bestehenden technischen Unausgereift der Boards wieder abebbte. In solchen Wellen, denen stets technologische Innovationen, wie z.B. die Entwicklung einer neuen Rollentechnologie, die Erfindung des 'Kicktails', die Einführung der Rampe in ihren verschiedenen Formen oder die Modifikation der Brettform, vorausgingen, breitete sich Skateboarding sukzessive über die ganze Welt aus und ist mittlerweile längst zu einer eigenständigen, hochgradig ausdifferenzierten Sportart und Jugendszene geworden.

Mitte der 70er Jahre schwappte die ‚Skateboard-Welle' nach Europa über, nach Deutschland zunächst durch Angehörige der US-Army. Da zu dieser Zeit in München besonders viele Kalifornier stationiert waren, entwickelte sich diese Stadt zur ersten ‚Skate-Hochburg' in Deutschland. ‚Kopf' der Münchner Szene war der Skater Lulu Magnus, durch dessen Initiative 1977 auch der erste Skatepark Deutschlands entstand. Zu Beginn der 80er Jahre trat Titus Dittmann, eine weitere zentrale Figur des deutschen Skateboardings, erstmals in Erscheinung. Er hat den Sport und das zugehörige Material im Anschluss an einen USA-Aufenthalt in seine Heimatstadt Münster gebracht und dort populär gemacht. Auch heute noch zählt Münster - nicht zuletzt aufgrund der anhaltend vielfältigen Aktivitäten von Titus Dittmann - zu den Zentren in der Landschaft der (deutschen) Skater-Szene.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2007 )
 

Redaktion Skateboarding

Ivonne Bemerburg

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icon_sk8.jpg SKATEBOARDING ist eine hoch ausdifferenzierte, voraussetzungsvolle Sportart und gleichzeitig ein Lebensgefühl...  
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