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Skaten ist eine voraussetzungsvolle sportliche Aktivität, deren Ziel darin besteht, möglichst viele und möglichst schwierige Tricks ‚stehen' und diese miteinander kombinieren zu können. Die Erreichung dieses Ziels erfordert neben einem außerordentlichen Maß an Ausdauer und Disziplin, sehr viel Körper- und damit einhergehende Boardbeherrschung. Das Erlernen eines neuen Tricks kann manchmal Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen. Deshalb macht das Beherrschen dieser Sportart Skater in ihrer Selbstwahrnehmung zu etwas ‚Besonderem', zu jemandem, der etwas tut, was nicht jeder ohne weiteres tun kann - wie es z.B. bei Inline-Skates der Fall ist. Wie bei anderen Sportarten auch, spielt Leistung in der Skater-Szene eine wichtige Rolle. Angesehen sind diejenigen, die besonders schwierige Tricks beherrschen oder miteinander kombinieren können. Dennoch gibt es zu klassischen Sportarten Unterschiede: Gegenüber z.B. der Leichtathletik ist die Leistung des Skaters nicht eindeutig messbar, denn hier sind Kreativität und Ästhetik der Bewegungen wichtige Kriterien. Gegenüber z.B. dem Fußball besteht der Reiz des Skatens nicht in der direkten Auseinandersetzung mit einem Gegner, sondern in der Vervollkommnung des eigenen Bewegungskönnens. Skaten besteht aber nicht nur im Nachvollzug vorgegebener Kunststücke. Ein wesentliches Moment ist darüber hinaus der kreative Umgang mit der Architektur des öffentlichen Raumes sowie der möglichen Kombination bzw. Anordnung von Tricks darin. Skater fasziniert die 'Bearbeitung' zweckfremder Gegenstände mit ihrem 'Werkzeug', dem Skateboard. Es ist die Transformation von leblosen Objekten (Mülleimern, Treppenstufen, Geländern etc.) in 'lebendige' Landschaften, die Eroberung bzw. Aneignung urban-anonymer Räume, die das Skaten vom reinen Sport zu einem künstlerischen Gestalten macht. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2007 ) |
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