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Foto© Marc Wollmann
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Wer 'wirklich' skaten will, lässt sich auf eine komplexe, schwierige und nur mit sehr viel Zeitaufwand zu erlernende Angelegenheit ein. Aber gerade darin besteht eben die Motivation, etwas 'Besonderes' zu können, was nicht allen möglich ist. Skating wird somit zu einer täglichen Aufgabe und Herausforderung, der man sich jedoch freiwillig, selbstbestimmt und mit Freude stellt.

Skateboarding ist dabei keine einsame Angelegenheit; man trifft sich an Spots und hat Spaß daran, gemeinsam (neue) Tricks auszuprobieren und zu erlernen.. Man unterhält sich, man hört Musik, man fährt gemeinsam durch die Stadt usw. Kommunikativität und Gemeinschaft sind wichtige Bezugspunkte der Szene.

Der typische Skater lebt in einer urbanen Welt, die ihm aber keineswegs als zu verändernder Missstand erscheint (wie dies z.B. in der (Antifa-)Szene oder bei den Punks der Fall ist), sondern als Möglichkeitsraum. Hier eröffnet sich dem Skater die Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu machen, wobei er sich jedoch nicht von gesellschaftlichen Zwängen einengen lassen möchte. D.h. Skater wollen machen, was sie wollen und was ihnen Spaß macht - wann immer, wo immer und auf welche Art und Weise auch immer. Nur so kann ihrer Meinung nach die Chance gewahrt werden, sich (weiter) zu entwickeln und einen eigenen Weg zu finden.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2007 )
 

Redaktion Skateboarding

Ivonne Bemerburg

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