| Spielregeln |
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Die Zahl der veröffentlichten Rollenspiel-Regelsysteme überschreitet die Tausendergrenze, und Rollenspieler verlieren sich gern in endlosen Debatten darüber, welches Regelwerk nun eleganter, spieltauglicher, realistischer, kurz: besser sei als das andere. Bei den einen Systemen muss der Eigenschaftswert der Spielfiguren unterwürfelt, bei den anderen überwürfelt werden. Hier wird ein Würfel, dort werden drei, da je nach Situation eine wechselnde Zahl an Würfeln verwendet - von denen es sechsseitige, zehn-, zwölf- und zwanzigseitige gibt (um nur die häufigsten zu nennen). Wieder andere Regeln benutzen Spielkarten statt Würfeln oder eigens entwickelte, Tarot-ähnliche Kartensets, und einige verzichten ganz auf solche "Zufallsgeneratoren". Wie wichtig die Regelsysteme für die Rollenspieler sind, erkennt man schon daran, dass alle großen Rollenspielverlage Internetforen und Telefon-Servicenummern für Regelfragen unterhalten. Das geschickte Ausnutzen von Regeln zum Vorteil der eigenen Spielerfigur, das Optimieren von Regelsystemen durch eigene "Hausregeln" und das ironische Aufspießen von absurden Konsequenzen mancher Regeln machen einen großen Teil des Vergnügens am Rollenspiel aus. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 ) |
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