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Die im Verlauf der Punk-Geschichte erfolgten musikalischen Weiterentwicklungen (wie Hardcore) und Ausdifferenzierungen wie (Fun-Punk, Streetpunk, Melody-Core, Crust-Punk, Riot Grrrls) brachten auch inhaltliche Unterschiede und daraus folgend Szeneabspaltungen und neue Subszenen mit sich. Differenzen sind vor allem im politischen Engagement und im Drogenkonsum auszumachen. Ab der Mitte der 80er Jahre grenzte sich Hardcore als eigenständige Szene von Punk ab. Wie auch Hardcoreler können Crust-Punks und Riot Grrrls als politisch/gesellschaftlich aktiv agierende Szenegruppierungen angesehen werden, während Fun-Punk, Streetpunk und Melody-Core oft eher weniger politisch interessierte Szenegänger ansprechen. Die genannten Ausdifferenzierungen sind allerdings (nichtsdestoweniger) als Subszenen anzusehen, d.h. ihre Anhänger begreifen sich weiterhin als "Punks" und werden von der ‚übrigen' Szene auch als solche wahrgenommen. Dennoch finden szeneinterne Spannungen immer wieder Ausdruck in Diskussionen, unter anderem darüber, ob ‚Punk' als konkret politisch oder unpolitisch zu verstehen sei. Eine solche Diskussion entzündete sich unter anderem an der aus der Punk-Bewegung hervorgegangenen Partei APPD ("Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands"): Diskussionsbedürftig schien hier der Aspekt, inwiefern eine solche provokante Spaßpartei möglicherweise nötige (tatsächliche) politische Veränderungen blockiert oder gar verhindert. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
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