| Lifestyle |
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Innerhalb der Parkour-Szene gibt es keine expliziten Vorgaben, die auf den Lebensstil der Zugehörigen oder auf die Gestaltung ihres außerszenischen Alltags gerichtet sind. Das mag unter Anderem damit zusammenhängen, dass die Parkour-Szene unter ihrem Dach einige relativ heterogene Szenefraktionen vereinigt, deren Auslegung der Parkour-Philosophie und deren Ausübung des Parkoursports sich deutlich voneinander unterscheiden. Ein großer Teil der überdurchschnittlich engagierten und aktiven Traceure definiert sich als ‚Sportler‘: Diese Selbstdefinition kann sich in allen Lebensbereichen niederschlagen und schließt dann überdies eine gesunde Lebensführung und eine bewusste Ernährung ein. Als ‚Ausweis‘ für ein authentisches Szenegängertum ist diese Form der Selbstdefinition innerhalb der Szene jedoch nicht umfassend anerkannt.
Die Mehrheit der Traceure zeigt sich gegenüber Einflüssen aus anderen Bewegungssportarten relativ aufgeschlossen. Ähnlich gestaltet sich der szeneinterne Umgang mit anderen Szenen: Ob ein Traceur sich beispielsweise anderen Sportszenen oder Musikszenen zurechnet – dementsprechend in seinem außerszenischen Alltag ein typisches modisches Outfit solcher anderen Szenen wählt oder an deren Aktivitäten partizipiert, bleibt seine eigene Angelegenheit. Innerhalb der Parkourszene werden Fragen der außerszenischen Lebensführung überhaupt nur dann kommentiert oder kritisiert, wenn durch anderweitige Zugehörigkeiten die Ausübung von Parkour unmittelbar beeinträchtigt wird. Insgesamt nehmen die Ausübung von Parkour sowie die Pflege der Kontakte zu anderen Traceuren einen wichtigen Stellenwert im Leben von Szenezugehörigen ein und können dementsprechend viel Zeit beanspruchen. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. November 2009 ) |
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