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Für die Parkourszene sind zwei Eventarten zentral: Erstens Workshops, die von Szenezugehörigen organisiert werden, und zweitens Workshops oder Show-Events, für die externe Anbieter verantwortlich zeichnen.
Das Spektrum der szeneintern angebotenen Workshops reicht von regelmäßigen Veranstaltungen zum kontinuierlichen Training der eigenen Fähigkeiten bis hin zu professionell ausgerichteten Workshops nationaler und internationaler Organisationen (wie zum Beispiel der »PAWA«, »Parkour-One«, »Move Artistic«, »Dynamic Concepts« oder »Parkour-im-Pott«). Letztere Events werden oftmals von einem Rahmenprogramm aus Shows oder Musik begleitet und weisen teilweise einen starken Messecharakter auf. Als zentrale Events können beispielsweise die Veranstaltungen von »Parkour One«, der Tricking-Wettkampf »The Big Trick« von »Move Artistic« oder auch die »PSP (Playstation Portable) – The Way-Workshops« bezeichnet werden. Letztere werden als Tour durch verschiedene deutsche Städte organisiert. Traceure nutzen solche Großveranstaltungen zur Knüpfung neuer Kontakte und zur Vernetzung mit anderen Aktiven: Wissensvermittlung und ein überregionaler Erfahrungsaustausch stehen im Vordergrund, wenn Interessierte und Anfänger dort die Möglichkeit erhalten mit erfahrenen Größen der Szene zu trainieren. Aufgrund der großen Resonanz bei Jugendlichen und wohl auch wegen der – aus pädagogischer Sicht – vermittlungswürdigen Inhalte und Zielsetzungen von Parkour, finden ‚Parkour-Schnupperkurse‘ mittlerweile immer öfter einen Platz im programmatischen Rahmen von Jugendveranstaltungen. Eben jene große Resonanz scheint zudem zu der Annahme einer ‚Werbewirksamkeit‘ von Parkour zu führen, so dass Parkourshows mit steigender Häufigkeit als Unterhaltungselement in Events unterschiedlichster Art eingebunden werden. Auch die internationale Artistik- und Varieté-Szene erkennt zunehmend das enorme Potenzial, das in einer Kooperation mit oder einer Förderung von Akteuren aus der Straßenszene stecken könnte. In diesem Bereich kommen zumeist interkulturell-ausgerichtete Showaufführungen zu Stande, die eine Brücke zwischen etablierter und innovativ-urbaner Kultur schlagen sollen. Im Zuge der Einführung der Parkour-Spielart des »Parcouring« etablieren sich nunmehr auch Veranstaltungen mit Wettkampfcharakter. Ein namhafter Sportartikelhersteller (»ASICS«) besitzt mittlerweile die Rechte an der Vermarktung dieser Sportart und hat 2009 zum zweiten Mal eine Weltmeisterschaft ausgetragen. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. November 2009 ) |
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