| Ausstellung: Too much future |
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Die Ausstellung "Too much future", die sich der Punk-Szene in der ehemaligen DDR widmet, ist noch bis zum 30. März 2008 im Stadtmuseum Halle zu sehen. Michael "Pankow" Boehlke und Henryk Gericke, die beide aus der Szene stammen, wollen mit dieser Ausstellung einen authentischen Zugang herstellen. Dabei heben sie hervor, dass es bei der Ausstellung nicht darum geht, "Heer von Historikern, Soziologen und Jugendforschern an 'ihre' Zeit zu lassen", sondern "ihr Erbe nach dem Motto Do-it-yourself" selbst zu gestalten. Halle wurde dabei nicht zufällig als Veranstaltungsort gewählt, sondern bekommt eine besondere Bedeutung durch die Tatsache, dass in dieser Stadt am 30. April 1983 das erste Punk-Festival der DDR stattfand. Die Ausstellung selbst findet im Stockwerk einer alten Druckerei des Stadtmuseums Halle statt, dass die Ausstellungskuratoren so umfunktioniert haben, dass es wie der Ausgangspunkt einer wilden Party wirkt. Ausstellungsstücke sind dabei große Schwarzweißbilder, Kopien von Unterlagen der Staatssicherheit (Liedtexte, Verhörprotokolle, Lageeinschätzungen) und Kurzfilme. Der Punk-Musik an sich wird jedoch nur sehr wenig Raum gegeben. Es wird lediglich mittels einer Installation die Bedeutung der Kassettenkltur dargestellt, ohne dabei jedoch die Möglichkeit Musik aus der damaligen Zeit zu hören. Quelle: taz.de |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. März 2008 ) |
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