News
Die Underage-Bewegung
Geschrieben von Annika Leichner   
Dienstag, 12. August 2008

Flyer Underage-Club i-scream
Da Minderjährige in Großbritannien lange Zeit keine Kozerte besuchen durften, gründete der damals 15jährige Sam Kilcoyne aus London 2006 den ersten Underage-Club, um so eine Möglichkeit zu haben, seine Lieblings-Bands auch einmal live erleben zu können. Dadurch wurde der Grundstein für die Underage-Bewegung gelegt, dessen Treffen in Clubs stattfinden, in denen zu ihren Partys , die von 15-20 Uhr gehen, kein Alkohol ausgeschenkt wird und striktes Rauchverbot herrscht.

Als größtes Event der Underage-Bewegung gilt das Underage-Festival im Victoria Park in London, bei dem knapp 7500 14-18jährige zahlreiche Konzerte junger Punk-, Rave- und Britpop-Bands besuchen, deren Mitglieder im gleichen Alter wie die Besucher des Festivals sind, denn eine feste Regel der Bewegung ist, dass Leute über 18 keinen Zutritt in den Clubs oder bei den Festivals haben.

Dementsprechend ist es auch Journalisten untersagt das Festival-Gelände zu betreten, so dass viele Zeitungen in Großbritannien extra für diesen Event Jungjournalisten eingestellt haben, die die Berichterstattung übernehmen sollten.

Die Underage-Bewegung hat sich nun auch in Deutschland eingefunden und so wurde in Hamburg der erste Underage-Club "i-scream" eröffnet, der von einer 15jährigen und ihren Freunden betrieben wird und einmal im Monat eine Party für Jugendliche anbietet. Durch das Internet vernetzen sich die jungen Leute der Underage-Bewegung immer mehr, so dass man erwarten kann, dass sie mit der Zeit immer präsenter in Deutschland werden würde.

Im Juli 2007 führte das Online-Magazin der Süddeutschen Zeitung jetzt.de ein Interview mit Christian Heine, dem Veranstalter der ersten Underage-Party in München. Zum Interview .

 

 

 

 
Film: Berlin Calling
Geschrieben von Annika Leichner   
Mittwoch, 16. Juli 2008

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Filmplakat
Der Regisseur Hannes Stöhr, der 2005 “One Day in Europe” und 2001 “Berlin is in Germany“  in Szene setzte, hat sich einmal mehr mit der deutschen Hauptstadt auseinander gesetzt und diesmal seinen Fokus auf die Techno-Szene gelegt. Am 2. Oktober 2008 soll sein neustes Werk "Berlin Calling" in die Kinos kommen.

Die Tragikomödie im Berlin von heute handelt von dem Berliner Elektro Komponist Martin (Paul Kalkbrenner), genannt DJ Ickarus, der mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt tourt und kurz vor seiner größten Albumveröffentlichung steht. Als Ickarus jedoch nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander.

Hannes Stöhr selbst sagt über die Beweggründe für den Film folgendes: "Warum nicht mal ein Porträt eines Deutschen Musikers zeichnen? Vielleicht sogar über einen Künstler, der noch lebt. Warum sich mit der Vergangenheit beschäftigen, wenn die Gegenwart doch spannend genug ist? Warum keinen Film über einen Komponisten von elektronischer Musik? Die Musiker der Youtube Generation komponieren auf ihren Laptops, fliegen um die ganze Welt und benötigen keine Texte. Sie verkaufen ihre Tracks über Downloads, sind auf diese Weise unabhängig von großen Majors und sie sind im besten Sinne Dienstleister für die Tanzbegeisterten der internationalen, globalisierten Clublandschaft. BERLIN CALLING ist kein Biopic. Der Film zeichnet ein erfundenes Musikerporträt im Berlin von heute, handelt von Kunst und Wahnsinn, Rausch und Ekstase, von Hoffnung und Zukunft, Freundschaft und Familie, von Musik und der Lust am Leben...... und natürlich von der Liebe.“

Mehr Infos zum Film gibt es auf der offiziellen Website

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Netzfund: University LipDub
Geschrieben von Annika Leichner   
Samstag, 5. Juli 2008

Sechs Studenten der Fakultät Digitale Medien an der Hochschule Furtwangen haben ein Konzept einer New Yorker Agentur (Office LipDub ) adaptiert, die ein Video gedreht hatten, in dem sie absolut lippensynchron und ohne Schnitte ein Lied playback sang. Innerhalb eines halben Jahres wurde nun von den Furtwanger Studenten ihre Idee ausgearbeitet, konzipiert und realisiert.

Sie schafften es mehr als 60 Mitarbeitende, darunter sowohl Studenten, als auch Professoren zu mobilisieren, um ihre Idee letztendlich in die Tat umzusetzen. Herausgekommen ist eine kurze, aufregende Führung durch Vorlesungssäle, Computerräume, Tonstudios und anderen Teilen des Hochschulgebäudes.

Doch die Fertigstellung des Videos soll noch nicht der letzte Schritt gewesen sein, denn das Produktionsteam will mit ihrer Medienproduktion eine weltweite University LipDub-Welle auslösen. Ihre Regeln undTipps für die Erstellung eines solchen Videos sind dabei ganz einfach: ein genialer Song, verrückte Studenten, mindestens ein Professor, Dreh in der eigenen Universität / Hochschule, kein Schnitt (!) und mega viel Spaß!

Wer sich das Ergebnis ansehen will, kann dies auf University LipDub tun.

 
Tecktonik - eine neue Szene?
Geschrieben von Annika Leichner   
Samstag, 28. Juni 2008

Screenshot: www.tck01.fr
Mit großen Schritten geht es auf die Loveparade 2008 zu, und so kommt es, dass auch "Tecktonik" ein Begriff ist, der immer öfter fällt. Bei "Tecktonik" handelt es sich um einen Trend, der ca. 2000 im Pariser Club "Metropolis" entstand, als Alexandre Baroudzin und Cyril Blanc eine Party mit dem Motto "Tecktonic Killer" veranstaltet hatten.

Da die beiden "Erfinder" sich den Namen jedoch sofort haben schützen lassen, wird der Tanzstil, der dem so genannten Jumpstyle sehr ähnlich ist, oftmals auch als "Electro Danse" bezeichnet. Zudem wird er nicht nur in Clubs getanzt, sondern vornehmlich "in den Straßen von Paris", wo auch sogenannte Dance Battles bestritten werden. Die Jugendlichen, die sich diesem Trend angeschlossen haben, tragen vornehmlich Röhrenjeans, Neonpullis und Iros, halten sich völlig fern von Drogen, was damit begründet wird, das man die Tänze "viel zu schwer [sind], um benebelt zu sein" und verbreiten ihre Tanzeinlagen via YouTube im Internet.

Durch die schnelle Verbreitung übers Internet, ist auch ein Interesse in Deutschland zu erkennen und so wird es auf der Loveparade erstmals einen Tecktonik-Float geben. Mehr zum Tecktonic-Float kann man auf der Internetseite von McFit erfahren. 

Quelle: life PR

 
Projekt: Wallstreet No. 2
Geschrieben von Annika Leichner   
Freitag, 20. Juni 2008

© Splash-festival.com
Vom 21. Juli bis zum 15. August 2008 veranstaltet Dosensport GbR in Rostock insgesamt vier Workshops, in denen ein solides Grundwissen (Styles, Backgrounds, Characters...) zum Thema Graffiti vermittelt werden soll. In jedem Workshop, die jeweils von Montag bis Freitag von 10-18 Uhr gehen, werden den Teilnehmern jeweils eine eigene Wandfläche zur Verfügung gestellt, an denen sie sich ausprobieren können, 20 Belton-Molotow Dosen zur Verfügung gestellt, eine Atemschutzmaske und Handschuhe, alle weiteren notwendigen Arbeitsmaterialien und die Chance einen offiziellen Auftrag zu bekommen.

Wer sich für das Projekt interessiert, und zwischen 14 und 18 Jahren alt ist, kann sich den für ihn günstigsten Termin raussuchen und sich anmelden (die Teilnamegebühr pro Workshop beträgt 99 Euro). Alle weiteren Informationen findet man auf wallstreet.dosensport.com.

 

Quelle: dosensport.com

 
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