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Culture on the Road
Culture on the Road
Culture on the Road ist ein variables Programm von Informationsveranstaltungen und praktischen Workshops für einen oder mehrere Projekttage. Es kann bundesweit in Schulen, Ausbildungsstätten und Jugendhäusern durchgeführt werden. Die zwei wesentlichen Komponenten sind:

Politisches Wissen im Jugendalltag: sachlich und informativ

Aufklärung über Gruppierungen und Organisationen von Jugendlichen, die in ihren Lebenseinstellungen und politischen Positionen rassistische und gewaltbereite Züge aufweisen – bis hin zu ausdrücklich rechtsextremen Jugendorganisationen. Zwar scheint die Zeit der großen Umzüge von neonazistischen Verbänden, wie man sie in den neunziger Jahren erleben musste, vorbei zu sein. Jedoch lässt sich heute ein breiter Mainstream von fremdenfeindlichen und auch rechtsextremen Haltungen beobachten. Er ist über die Grenzen bestimmter Gruppierungen hinaus wirksam und leistet gewaltsamen Exzessen Vorschub.

Jugendkulturen im Austausch: spannend und kreativ

Lebensnahes Kennenlernen und Ausprobieren einer Vielfalt von Jugendkulturen, die von toleranten Haltungen und einem gewaltfreien Selbstverständnis getragen sind. Szeneangehörige von HipHop, Dancehall-Reggae, Skateboarding, Slam Poetry, House, Techno, Gothic, Punk und anderen Stilrichtungen stellen "ihre Szene" vor. Sie berichten über die Entstehungsgeschichte und präsentieren die wesentlichen Inhalte aus Musik, Text und Lebenshaltung. In praktischen Workshops können sich die TeilnehmerInnen selbst in DJ-ing, Skateboarden, Rappen, Street- und Breakdance, Graffiti-Sprühen, Slam-Poetry-Schreiben versuchen.

Projektträger von Culture on the Road ist das Archiv der Jugendkulturen. Das Berliner Archiv der Jugendkulturen e.V. existiert seit 1998 und hat sich zur Aufgabe gemacht, Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer, Musik etc.) zu sammeln, auszuwerten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Archiv unterhält zu diesem Zweck in Berlin-Kreuzberg eine Bibliothek, organisiert Fachtagungen und Diskussionsveranstaltungen in Schulen, Firmen, Jugendklubs oder Universitäten und gibt eine eigene Zeitschrift, das Journal der Jugendkulturen, sowie eine eigene Buchreihe heraus, in der sowohl sachkundige WissenschaftlerInnen, JournalistInnen u. a. als auch Szene-Angehörige zu Wort kommen. Die Nutzung des Archivs und seiner Bibliotheksbestände ist selbstverständlich auch für Nicht-Vereinsmitglieder kostenlos möglich. Weitere Infos finden Sie unter www.jugendkulturen.de. (Quelle: www.culture-on-the-road.de )

Eine Auswahl an Texten aus dem Journal der Jugendkulturen können Sie bei uns unter Publikationen herunterladen.  

 

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