| Symbole |
|
|
Die Junghexen-Szene orientiert sich vor allem an Magie. Sie soll dabei helfen, sich mit der Energie der Jahreszeiten an bestimmten Tagen im Jahr zu verbinden (Jahreskreisfeste und "Hexensabbate"). Es soll auch an ein "verschüttetes", geheimes Wissen angeknüpft werden. Ein wichtiges Symbol ist das Pentagramm (ein fünfzackiger Stern), das von Außenstehenden oft mit Satanismus in Verbindung gebracht wird und für Irritationen sorgt. Deshalb wird innerhalb der Szene immer wieder darauf hingewiesen, dass Satanisten oft das umgekehrte Pentagramm verwenden. Für die Neuen Hexen hat es in seiner sog. Aufrechten Form (zwei Zacken weisen nach unten, eine mittig zentierte nach oben) eine magische Qualität. Es soll schützen. Andere erinnert das Symbol mit den fünf Zacken an die verschiedenen Erscheinungsformen der Göttin bzw. an die unterschiedlichen Lebensphasen des Menschen. Auf Internetseiten für Junghexen ist es immer wieder zu finden. Das "Buch der Schatten" dient als individuelles Zauberbuch, in dem man Erkenntnisse, Rituale, Beschwörungsformeln notiert. Dabei gibt es vielfältige Symbole und Zeichen, die v.a. aus der Wicca-Tradition stammen. Diese wiederum beruft sich auf keltische Traditionen. Die innerhalb der Hexenszene verwendeten Zeichen sollen sich als "Kurzschrift" für die Korrespondenz unter Eingeweihten eignen. Zur näheren Erklärung der Gottheiten im Hexenkult heißt es im Internet (www.sternenkreis.de): "Alle Götter sind ein Gott und alle Göttinnen eine Göttin ... Sobald jemand behauptet die EINE WAHRHEIT zu kennen oder den Namen des EINEN GOTTES heißt es kritisch sein. Das wohl im Wicca verbreitetste Götterbild sieht nun folgendermaßen aus: Die Allgegenwärtige Macht, Lebenskraft, wird personifiziert, damit wir sie besser erfassen können - denn wer kann sich schon die Unendlichkeit vorstellen? Dazu wird das duale Prinzip benutzt; eine Göttin und ein Gott. Was auch logisch ist, weil es zwei Geschlechter gibt und die ganze Natur durch das duale Prinzip dargestellt wird. Licht und Dunkel, Trocken und Nass. Das Prinzip von Gut und Böse wird jedoch nicht so dargestellt!" Samtkleider, keltische Symbole, (Heil-)Steine und weiteres magisches Zubehör spielen beim Outfit oft eine Rolle. Manche greifen auch auf die "magische Robe" für das besondere "Hexen-Feeling" zurück. Sie wird in Büchern für Junghexen empfohlen, weil sie dem/der sie trägt, das Gefühl vermittelt, eine besondere Funktion im "heiligen Raum zwischen den Welten" wahrzunehmen. Darüber hinaus soll die Robe hemmende oder schädliche Energien abwehren. Sie sollte möglichst schwarz sein, da diese Farbe angeblich alle anderen Farben und Energien aufnehmen könne. Andere stehen diesen reinen Äußerlichkeiten kritisch gegenüber. Statt dessen käme es darauf an, sich tatsächlich als Hexe zu fühlen. Die Bekleidung sei dabei reine Nebensache. |
|
| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
Diesen und alle anderen Steckbriefe als PDF herunterladen.
|
jugendszenen.com (seit 2002) |