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In thematischen Büchern werden Junghexen überwiegend als selbstbewusst, frech und aufmüpfig beschrieben. Das in den TV-Serien vermittelte Frauenbild erweist sich jedoch bei näherem Hinsehen als traditionell. In der Junghexen-Szene wird immer wieder darüber diskutiert, worin eine Hexe sich von anderen Zeitgenossen unterscheidet. Die "Hexe" dient als Identifikationsfigur, wenn es gilt, innere magische Potentiale freizusetzen, um damit individuelle Lebensprobleme in den Griff zu bekommen. Neue Hexen sind "durchaus modern". Zum Selbstverständnis heißt es: "Moderne Hexen sind ganz gewöhnliche Menschen, die wie Du und ich in die Schule gehen, studieren, arbeiten gehen oder sonst etwas tun." (Minerva, Besen und Pentagramme. Handbuch für junge Hexen, Amsterdam 2001, 7). Das Besondere an ihnen: Hexen glauben nicht nur an die Kräfte der Natur, sondern auch an einen Gott und eine Göttin. Wie wird man zur Hexe? Die selbstbewusste Antwort lautet: "Eine Hexe ist man!" - Eine häufig gestellte Frage in Diskussionsforen ist allerdings, woran man das erkennen könne. Erfahrene Junghexen empfehlen, sich im Internet umzusehen oder Bücher zu lesen, um Anregungen zu bekommen. Dort heißt es oft: "Manche Bücher eigenen sich gut, um mit ihnen zu arbeiten. Dabei lernst du dann auch schon so elementare Dinge wie erden, visualisieren und meditieren." Gefragt sind vor allem Anleitungen für die alltägliche Hexen-Praxis. Eine stets wiederkehrende Überzeugung lautet: Magie sei nichts, wovor man sich fürchten müsse - im Gegenteil: Magie sei dazu da, im Alltag genutzt zu werden! Den Junghexen wird dabei nahegebracht, dass die sichtbare Welt von einer feinstofflichen durchzogen wird. Die Magie soll nun das verwirklichen, was man zuvor sich "gewünscht" hat. Die magische Arbeit gleicht dabei einer "Standleitung", die die Neuen Hexen mit den Kraftquellen der Naturmagie verbinden soll. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
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