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Mit dem Begriff „Junghexen-Szene“ soll eine Facette innerhalb des breiten Spektrums der sog. Neuen-Hexen-Bewegung umschrieben werden. Die Bezeichnung „Junghexen“ dient intern meist für Hexenschülerinnen, die zwar kaum Kenntnisse und Vorerfahrungen mitbringen, sich aber intensiver mit Magie, Ritualen sowie Lehren und Praktiken der Wicca-Religiosität beschäftigen wollen. Bei „Wicca“ handelt es sich um eine in den 1950er Jahren entstandene spezifisch englische Variante des modernen Hexenkults, wie er maßgeblich von Gerald B. Gardner entwickelt wurde. Heutzutage gibt es vielfältige Formen der Rezeption und Ausgestaltung des Wicca-Kults. Bei den „Junghexen“ handelt es sich überwiegend um weibliche Teenager bzw. junge Frauen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich auch Männer als „Hexen“ bezeichnen. Innerhalb der neueren Hexenszene spricht man auch von „Teeny-Hexen“, die nach der Lektüre von Büchern zur Thematik möglichst schnell eine echte Hexe werden wollen. Andere Bezeichnungen hierfür lauten „Newbe-Hexen“ oder „Hexenschüler“, in der kritischen Literatur auch „Girlie-Hexen“. Neben einem Kreis von unorganisierten Lesern neuerer Hexen-Ritualgeber zeichnet sich die Tendenz ab, sich über Kontaktforen im Internet auszutauschen oder sich darüber locker zu organisieren. Wie es in der Szene heißt, würden einige Lehrer des Hexenkults bereits 13- oder 14-Jährige als Junghexen aufnehmen. Andere bestünden hingegen auf Volljährigkeit der Hexenschülerinnen. Die Junghexen-Szene erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das Bekenntnis, eine Hexe zu sein, stößt nicht ab, sondern erregt Aufmerksamkeit. Als bloßes Stilmittel zur Selbstinszenierung nach dem Motto „Mach mit Magie mehr aus Deinem Typ“ reicht es manchen aus, um sich gegenüber anderen abzugrenzen. Andere, die mit Ernst den Junghexen-Weg beschreiten wollen, blicken auf eine solche, rein oberflächliche Haltung freilich herab. Bei dieser ernsthafteren Beschäftigung mit dem Hexenkult gibt es unterschiedliche Formen: Junghexen, die im „Selbststudium“ sich ihr Wissen aneignen und sich auch als „freifliegend“ bezeichnen. Andere gründen durch Internetkontakte einen eigenen Zirkel („Coven“) oder schließen sich traditionellen Richtungen des Hexenkults an. Somit gibt es in der Szene der Neuen Hexen unterschiedliche Richtungen, Strömungen und Ausformungen, so dass es sehr schwer ist von einem einheitlichen „dogmatisierten“ Hexenkult auszugehen. Im Gegenteil: Um der Lebendigkeit der Bewegung der Neuen Hexen willen wird eigenen Aussagen zufolge darauf ganz bewusst verzichtet. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
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User Comments You must javascript enabled to use this form [b][/b][color=red][/color] & sowas gibt es wirklich? is das nich der alptraum aller mütter?? Ich finde diesen Artikel viel zu einseitig. Hexe sein, heißt sich einer Religion anzuschließen. Das ist nicht einfach nur ein Modetrend, dem man sich mal ebenso anschließt! Ich finde den text meiner Erkenntnis nach sehr gut / informativ. wäre echt gut , .... P.s. : Höre gerne E - Nomine falls jemand auch bitte mailen |
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