| Einstellung |
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Innerhalb der Neuen-Hexen-Bewegung bestehen unterschiedliche Richtungen und "Traditionslinien". Mischformen und sehr stark individualisierte Richtungen lassen sich ebenfalls finden. Die Szene versteht sich als "antidogmatisch". Ein gemeinsames Credo besteht nicht. Dementsprechend ist diese auch offen für eine Vielzahl unterschiedlicher magischer und esoterischer Praktiken. Elemente der Wicca-Religiosität werden vereinzelt übernommen, jedoch fehlt inzwischen die ursprüngliche Pflicht zur "Geheimhaltung". Die häufig als naturreligiös bzw. neuheidnisch beschriebenen Glaubensüberzeugungen und die magische Ritualpraxis sollen dem einzelnen zur Lebenshilfe dienen. Eine wichtige Grundeinstellung innerhalb der Wicca-Hexen lautet: "Tu was du willst, aber schade niemandem. Denn alles, was Du tust, kommt positiv wie negativ dreifach auf Dich zurück!" In der Junghexenszene werden die verschiedenen Angebote und Richtungen je nach individuellem Bedürfnis auswahlweise rezipiert. Szenevertreter heben hervor, dass die Hexenreligiosität nicht an eine bestimmte Religionsform gebunden sei und sich in vielerlei religiöse Systeme übertragen lasse. Im Vordergrund steht jedoch weniger die geistige Durchdringung komplizierter weltanschaulicher bzw. naturreligiöser Denksysteme, als vielmehr die leicht anwendbare magische Ritualpraxis für individuelle Bedürfnislagen. Ratgeber in Form von Büchern vermitteln hierzu das nötige Anfängerwissen. Generell legt die Junghexen-Szene Wert darauf, nicht mit Satanismus in Verbindung gebracht zu werden. Etwaigen Konflikten mit den Eltern begegnen Hexen-Ratgeber mit ausführlichen Tipps, wie Junghexen sich gegenüber Kritik verhalten sollten bzw. möglichem Ärger aus dem Weg gehen könnten. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
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