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Foto© splash-festival.com
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Ihren Ursprung hat die Hip-Hop-Kultur in der New Yorker Bronx der 70er Jahre. Dort feierten zumeist afroamerikanische Jugendliche so genannte Blockpartys, da ihnen die finanziellen Mittel für Discobesuche fehlten. Auf diesen in Parks und Hinterhöfen stattfindenden Partys mischten Diskjockeys (DJ's), u.a. Kool DJ Herc, Grandmaster Flash und Grandwizard Theodore, Musik von zwei Plattenspielern. Daraus entstand ein völlig neuer Musikstil - der sog. 'Breakbeat'. Der dazugehörige Tanzstil wird noch heute Breakdance und seine Tänzer Breaker oder B-Boys genannt. Um das Publikum anzuheizen und zum Tanzen zu bewegen traten gemeinsam mit den DJ's sog. 'Master of Ceronomy' (MC) auf. Diese 'rappten' zur Musik, d.h. sie erzählten kurze Geschichten oder lobten die Fähigkeiten des DJ's in Reimform.

Durch die Veröffentlichung der Schallplatte 'Rappers Delight' der Gruppe 'Sugerhill Gang' im Jahre 1979 wurde Hip-Hop einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Schallplatte verkaufte sich allein in Deutschland über 2 Millionen Mal. Zu den Bands der ersten Stunde gehören außerdem 'Grandmaster Flash and the Furios Five', die 1982 mit ihrer Musik auf die Probleme der afroamerikanischen Minderheit in den USA aufmerksam machten. In ihren Texten 'besingen' sie vorwiegend das Leben im New Yorker Ghetto. In den 80er Jahren 'schwappte' die weltweite Breakdancewelle auch nach Deutschland. Filme wie 'Wildstyle' und 'Beatstreet' brachten die Hip-Hop-Kultur in die deutschen Kinos und machten das 'Breaken' und die Graffitikunst populär. Dieser Trend war zwar relativ schnell wieder passe, hinterließ jedoch eine feste Szene, in der sich vor allem Migranten 'zu Hause' fühlten. Seither finden regelmäßig Hip-Hop-Partys (sog. Jams) statt, bei denen (ursprünglich in englischer Sprache, mittlerweile aber hauptsächlich auf Deutsch) 'gerappt' wird.

Die Ratinger Crew 'Fresh Familee' gehört zu den ersten kommerziell erfolgreichen deutschen Hip-Hop-Bands und veröffentlichte zu Beginn der 90er Jahre die erste deutschsprachige Hip-Hop LP. Darauf folgten Erfolge der 'Fantastischen Vier' in den deutschen Charts, die in der Szene zunächst allerdings auf Ablehnung stießen, da in den Songtexten der Stuttgarter Crew kein Szenehintergrund zu erkennen war. Letztlich waren es aber insbesondere die 'Fantastischen Vier', die mit ihrer Musik die deutsche Rapmusik populär machten. In der Folge hatten auch Szenegrößen wie Cora E. oder 'Advanced Chemistrie' kommerzielle Erfolge in Deutschland. Seit Mitte der 90er Jahre schaffen es immer mehr Hip-Hop Acts in die Heavy Rotation der Musiksender MTV und VIVA, wodurch die Szene immer größeren Zuspruch von Jugendlichen erhält.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. November 2007 )
 

Redaktion HipHop

Thomas Peters
icon_hiphop.jpgHIPHOP vereint die vier Elemente Rap, DJ'ing, Breaken und Graffiti unter einem gemeinsamen Sinn-Dach...  
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