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Hip-Hop vereint die vier Elemente DJ'ing, Rappen, Breaken und Graffiti. Ein 'Hip-Hop' zu sein bedeutet, zumindest in einem dieser Elemente selbst aktiv zu sein. Für Szenegänger geht es vor allem darum den eigenen Style (Stil) zu entwickeln und diesen anderen zu präsentieren. Hip-Hop sein bedeutet also vor allem kreative Selbstinszenierung, mit dem Ziel Lob und Anerkennung ('props') von Mitstreitern zu bekommen und sich in der Szene einen Namen zu machen. 'DJ'ing' ist mehr als nur das bloße Auflegen und Abspielen von Schallplatten. Zwei Plattenspieler und ein Mischpult dienen dem DJ als Instrument. Durch die Techniken des 'Samplens' (dem Mischen alter Musikstücke zu einem neuen) und des 'Scratchens' (durch manuelles Vor- und Zurückdrehen der Platte entsteht ein 'kratzender' Sound) entsteht die typische Hip-Hop-Musik. Ein DJ versteht sich daher auch als Musiker, der den 'Beat' für MC's liefert und Breaker auf die Tanzfläche holt. In der wortwörtlichen Übersetzung bedeutet 'Rap' klopfen, schlagen oder pochen. Im Hip-Hop ist mit Rap der rhythmische Sprechgesang gemeint. Ein Rapper muss eine ausgefeilte Technik entwickeln um das Versmass und die Betonung seiner Texte mit der Musik in Einklang zu bringen. Viele Rapper bezeichnen sich daher auch als Künstler oder Lyriker. Merkmale eines Rap-Stils können besonderer Wortwitz, Emotionen in der Stimme oder eine besonders hohe Geschwindigkeit beim Rappen sein. Ziel des Rappers ist es, einen harmonischen und kontinuierlichen Fluß der Stimme ('flow') zu entwickeln. 'B-Boys' (in der Szene auch 'Breaker' genannt) verbinden verschiedene Tanzstile und Bewegungen zu einem eigenen Tanz. Im Breakdance vereinen sich Rhythmusgefühl und Artistik in einer Tanzform, die die Energie der Musik und das Lebensgefühl widerspiegeln (soll). Graffitisprayer (Writer) sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Szene. Durch sie wird Hip-Hop (auch für Außenstehende) sichtbar. Graffiti ist für viele der Einstieg in die Hip-Hop Szene. Sie kommen über Kontakte zu anderen Sprayern auf Hip-Hop Events und versuchen sich z. T. auch im Rappen oder Breaken. Ihren Style müssen Hip-Hop's immer wieder unter Beweis stellen. Szenegänger beschreiben die Hip-Hop-Szene oft als eine 'harte' Szene, in der es nicht leicht ist, sich zu behaupten und zu etablieren. In der Tat ist der Umgangston auf Battles und Hip-Hop Jams provokant und manchmal sogar beleidigend. Hinzu kommt die Angst vor dem 'Sell-Out' und der Kommerzialisierung der Szene. Einzelne Szenemitglieder sind darum bemüht authentisch zu wirken und nicht bloß Vorbilder zu kopieren. Auf diese Weise kann der Weg zum eigenen 'Style' zu einer Gradwanderung werden, um nicht von vornherein als 'not-real' oder 'fake' beim Publikum durchzufallen. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. November 2007 ) |
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