| Einstellung |
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Aufgrund der Ursprünge des Hip-Hops als afroamerikanische Kultur und einem hohen Anteil an Migranten in der Szene, bestimmen nicht selten politische Themen den Hip-Hop in Deutschland. Die Vertreter der Szene nutzen ihre Musik als Sprachrohr, um auf soziale Probleme, wie z.B. Ausländerfeindlichkeit, hinzuweisen. Allerdings gibt es keine vorgegebenen Inhalte und Themen in der Szene. In den letzten Jahren werden die Inhalte von Raptexten provokanter und aggressiver. Vor allem Berliner Rapper wie Sido und Bushido fallen durch ihre Inszenierung als 'Gangster aus deutschen Großstadtghettos' auf. Das gemeinsame Feiern und 'Chillen' sind wichtige Bestandteile von Hip-Hop Jam's. Die Szene ist daher nicht als 'politisch' im herkömmlichen Sinne zu bezeichnen. Prinzipiell kann jeder Inhalt in einem Raptext untergebracht werden. Gleichwohl existieren in der Hip-Hop-Szene (wie auch in vielen anderen Jugendszenen) eine ganze Reihe von ungeschriebenen Gesetzen, Prinzipien und Verhaltensnormen. Wichtig ist es 'real' zu sein, d. h. sich vom 'Mainstream' abzuheben und Hip-Hop nicht aus bloßer Attitüde zu betreiben. Raptexte müssen nachvollziehbar und in sich stimmig sein, um von der Szene angenommen zu werden. Das Bedeutsamste überhaupt ist die Aktivität eines Szenemitglieds. Passives Konsumieren von Angeboten reicht nicht aus, um sich erfolgreich in der Szene zu etablieren. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. November 2007 ) |
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