Rituale E-Mail
Foto© clobberintime.de
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Rituale der HC-Szene sind vor allem Rituale im Rahmen von Konzerten. Ein solches, bedeutsames Ritual ist das 'Mitsingen': Wird etwa die Meinung der auftretenden Band geteilt und/oder ist die Stimmung auf einem Konzert außergewöhnlich gut, so drängen sich oftmals vor und auf der Bühne zahlreiche Konzertbesucher, darum bemüht, den Sänger mit Textpassagen bzw. Refrains lautstark zu unterstützen.

Eine andere Form der gemeinschaftlichen Bekundung bester Laune ist das sogenannte 'Stagediven', also von der Bühne aus Kopf voran ins Publikum zu springen. Allerdings findet sich dieses Ritual bekanntlich auch außerhalb der HC-Szene - etwa bei Punks.

Mitsingen und Stagediven führen gleichermaßen zu einer Auflösung der Grenzziehung zwischen Band und Publikum. Den Gepflogenheiten bei außer-szenischen Großveranstaltungen entgegen wird in der Hardcore-Szene durch die gemeinsam erzeugte räumliche Verdichtung Gleichheit zum Ausdruck gebracht - weder Bands noch Szenegänger legen Wert auf 'Stars'. Nicht zuletzt wird durch diese Form des Feierns Gemeinschaft erlebt.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 )
 

User Comments

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in dem Artikel und gerade durch die Kommentare meiner Vorgänger bedarf es mehr auch einer Beleuchtung der chronologischen Veränderungen, z.B. Aufsplitterungen.
Die hier unten (!!) aufgeführten Rituale gab es anfang der 80er teilweise:

:
Circle Pit, Mosh Pit. Aber sowas wie Windmühlen, Wall of Death, Crowd walking
(oder wie es auch immer genannt wurde) sind eher ein Produkt des neueren Hardcore/Metalcore.

Veröffentlicht von Joerg, An 03/18/2009 bei 12:03

jep...hier sollten unbedingt einige der gängigen 'spielchen' ergänzt werden.

'sing-along' und 'diven' repräsentiert nichtmal nen bruchteil dessen, was innerhalb der szene mit festen begriffen belegt und immer wieder gern getan wird ;-)

man muss ja jetzt echt nicht jeden 'individualtanzstil' (windmill blabla) oder jedes spielchen anführen, daß mit nem 'partner' angestellt wird (helicopter u.ä.), aber die vorgenannten 'rituale' nebst 'pile-on' und evtl. dem crowd-walken (als hässlicher abart des divens) sollten hier doch eingang finden!

achso....was ist denn mit der immer stärkeren entwicklung dieser netten menschen die daheim vorm spiegel üben oder in dojos und auf´m tanzflur dann ne martial-arts-nummer abziehen?

Veröffentlicht von Pablo, An 12/16/2008 bei 11:21

Hmm, also irgendwie fehlt hier auch einiges.
Wie einige meiner Vorschreiber richtig schrieben. Was ist mit den moshpits?
Circle Pits, Wall of Death und und und... Also wie wäre es mal, wenn man mal Hardcorekonzerte besuchen würde, dann könnte man es hautnah erleben.
Dieses Element ist einfach essentiell. Genau in diesem Punkt unterscheidet sich Hc von Punk. Knüppelhart bei HC gegen lethargisches Gerumpel auf der anderen Seite.
Also irgendwie sollte man über div. Dinge besser recherchieren. sorry aber des fällt leider auf.

Veröffentlicht von mazel, An 05/30/2008 bei 20:49

naja, was bei uns im mom sehr viel wieder gemacht ist, is bei den konzerte sogenannte moshpits zu machen

Veröffentlicht von mr. tada, An 03/19/2008 bei 09:23

mitsingen ist echt gut! lol
circle pit? violent dancing? blutende nasen?

Veröffentlicht von winni puh, An 03/06/2008 bei 14:37

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Redaktion Hardcore

Daniela Eichholz

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