| Männliche Dominanz |
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1991 ruft die belgische HC-Band ‚Nations on Fire' mit ihrem Song ‚New Hope for a living scene' Mädchen und Frauen dazu auf, sich stärker in die Szene einzubringen: "(…) Discrimination is a thing we don't need / Females cooperate on all the levels / And I wish to encourage you too! (...) Everybody counts / Everybody join". Heutzutage finden sich derartige Appelle kaum noch, denn weibliche Hardcoreler sind in (fast) allen szenerelevanten Bereichen aktiv: Sie organisieren Shows, sie schreiben Fanzines, sie fahren Touren; seltener singen und/oder spielen sie in Bands (wofür sich keine plausible, allgemeingültige Erklärung formulieren lässt). Aufgrunddessen sind immer Szenezugehörige beiderlei Geschlechts gemeint, wenn in diesem Text in der ‚maskulinen Form' von Hardcorelern, Szenegängern (usw.) die Rede ist. Dass sich trotz aller - stillschweigend als selbstverständlich vorausgesetzten - Vorsätze der gleichberechtigten Szeneausgestaltung vereinzelt (und überaus selten) diskriminierende Aussagen vernehmen oder Praktiken beobachten lassen, die allerdings eher auf der Ebene der ‚Fauxpas' anzusiedeln sind und deren Klärung demgemäß unmittelbar diskursiv erfolgt, soll an dieser Stelle nicht ‚verschwiegen' werden. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 ) |
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User Comments You must javascript enabled to use this form Wieso wird nicht auf das massive quantitative Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen eingegangen? Das zeigt sich schließlich nicht nur im geringen Anteil von Frauen in Bands, sondern z.B. auch an der weitaus größeren Zahl männlicher Konzertbesucher. Die männerbündischen Strukturen (Crew-Gehabe etc.) kommen nicht zur Sprache. |
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