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Die bedeutsamsten Grundsätze des Hardcore- Lebensstils sind mit den Begriffen 'Straight Edge' (SxE) und 'Do-it-yourself' (DIY) verbunden. 'Straight-Edge' fokussierte in den Anfangszeiten der Bewegung in erster Linie auf den freiwilligen Verzicht von Drogen aller Art, Tierprodukten und Gewalt - verbunden mit der Auffassung, eine solche Lebensweise versetze Individuen in die Lage, klar und vernünftig zu denken und zu handeln, eine positive Grundhaltung zu erlangen und eine Vorbildfunktion im eigenen Umfeld einzunehmen. Inzwischen existieren sowohl radikalisierte als auch liberalisierte Definitionen von Straight-Edge nebeneinander. Als Gemeinsamkeit bleibt diesen Richtungen die Verknüpfung mit emanzipatorischen bzw. aufklärerischen Idealen. Für gewöhnlich wird die Straight-Edge-Einstellung als kennzeichnend, bestimmend und richtungsweisend für die gesamte Hardcore-Szene als charakteristisches Merkmal der Szenegänger in den Vordergrund gerückt. Straight-Edge war und ist ein wichtiger, wenn nicht gar szenekonstitutiver Bezugspunkt der Diskussion um die Inhalte von Hardcore - dennoch sind Straight-Edge und Hardcore nicht gleichzusetzen; Straight-Edge weist mit Blick auf die gesamte Szeneentwicklung bzw. heutzutage kaum mehr einen übergreifenden Verbindlichkeitscharakter auf. 'Do-it-yourself' bezeichnet die Selbsttätigkeit der Szenegänger, die sich in der Organisation von politischen Gruppen, der Herausgabe von Zeitschriften und Informationsmaterialien, der Veranstaltung von Konzerten und der Produktion von Tonträgern zeigt. Die Ziele Selbstaufklärung und Konsumverzicht wirken dabei als Motivation. Hinter dem Versuch, nicht 'unreflektiert' zu übernehmen und zu kaufen, was Medien, Kulturindustrie oder unterschiedlichste Interessengruppen der Politik und Wirtschaft vorgefertigt haben, steht ein Ideal von Selbstbestimmung - also z.B. sich durch Eigentätigkeit unabhängige Informationsquellen und Ausdrucksmittel verschaffen zu können. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 ) |
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User Comments You must javascript enabled to use this form Ich gebe euch recht, allerdings mit der Konkretisierung, dass SE anfänglich nichts mit Tierrechten zu tun hatte.. Nach und nach gab es dann schon Berührungen zwischen den Überzeugungen und auch Übernahmen. Allerdings wahrscheinlich eher unter dem Gesichtspunkt der Perversion der Massentierhaltung, sowie -produktion als Spiegelung des gesellschaftlichen Werteverfalls. Du hast Recht! Jedoch darfst du bitte nicht vergessen, dass Wikipedia nicht gerade sehr hilfreich ist wenn es um so ein Thema geht. Die Infos zu SE, insbesondere zu den Anfängen, sind falsch. SE hatte nie etwas mit Tierprodukten oder Gewaltverzcht zu tun. Vgl. den (mit Quellen belegten!) Wikipedia-Artikel. |
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