 Foto© poisonfree.com Sterneck (1998: 272) beschreibt DIY wie folgt: "Das Prinzip des ‚Do it yourself' (‚Mach es selbst') war einer der wesentlichen Grundgedanken des Hardcore. Allgemein gefaßt stand ‚Do it yourself' für den Ausbruch aus der ständigen Fremdbestimmung und für den Versuch einer in allen Bereichen selbstbestimmten Wiederaneignung des Alltags. Auf die Musik bezogen bedeutete es unter anderem das eigenständige Veröffentlichen und Vertreiben von Schallplatten, den Aufbau von Vertrieben und die Organisation von Konzerten. Dabei wurde davon ausgegangen, daß in jeder Person ein Potential an Kreativität und Eigeninitiative besteht, welches zumeist durch die bestehenden gesellschaftlichen Strukturen unterdrückt wird, aber wieder freigesetzt werden kann". DIY wäre demnach nicht nur als eine Eigentätigkeit befördernde, szenetypische Grundhaltung zu verstehen, sondern gleichsam als Ausdrucksform einer Gesellschaftskritik.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 )
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