| Strukturen |
|
|
Wer gut und bekannt ist, der hat auch reelle Chancen auf bezahlte Auftragsarbeiten und genießt hohen Respekt in der Szene. In der Regel sind solche Sprayer in Magazinen präsent und prägen den Stil der Szene in einer Stadt maßgeblich mit. Die Graffiti-Szene unterteilt sich in viele lokale Szenen in den jeweiligen (Groß-)Städten und innerhalb der lokalen Szenen existieren verschieden Crews, das sind 10-20 Leute, welche unter ihre eigenen Bilder die Namen von Leuten aus der Crew setzen. Es kommt dabei auch vor, dass sich Crews oder einzelne Personen bekämpfen bzw. in Konkurrenz zueinander stehen (siehe unter Rituale). Ein wichtiges Differenzierungskriterium ist jenes zwischen legalem und illegalem Malen. Illegales Malen wird dabei in der Regel nicht nur höher bewertet und als die Urform des Graffiti angesehen, sondern es beschleunigt auch die Verbreitung des eigenen Namens. Die 'Karriere' eines Sprayers umfasst deswegen typischerweise zumindest eine kurze Phase des illegalen Malens, wenngleich es auch Leute in der Szene gibt, die (fast) nur legal malen und voll anerkannt werden, aber das ist eben zunächst eine Frage ihres Stils, also ob sie einen eigenen Stil ausgeprägt haben, oder ob sie Stile lediglich kopieren. Bezüglich der Gestaltung der Graffitis haben sich zwei Hauptstilrichtungen entwickelt: Viele Sprayer malen 'nur' ihren Namen in verschiedenen ästhetischen und typographischen Formen (z.B. 'Zodiak', 'Sento', 'shark' oder 'chintz'); die Idee der Werbung für sich selbst greift hier sicherlich am besten. Andere entwerfen figürliche Bilder. Ihr Name steht dann in der Regel nur als kleiner Schriftzug unter den Gemälden. |
|
| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 ) |
| TEXT - FOTOS - VIDEOS | |
Diesen und alle anderen Steckbriefe als PDF herunterladen.
|
jugendszenen.com (seit 2002) |