 Foto unbekannt Bevor originäre Graffiti Shops in Großstädten eröffnet wurden, mussten sich die Sprayer das von ihnen benötigte Material selber zusammenstellen, und das hieß häufig auch, auf kleine oder größere Diebestouren zu gehen. Beliebtes Ziel waren dabei neben Baumärkten, in welchen vornehmlich die Sprühdosen besorgt wurden, Drogeriemärkte, wo von diversen Sprays die Sprühkappen entwendet wurden, um diese auf den Sprühdosen zum Einsatz zu bringen, damit unterschiedliche Strichstärken etc. erzielt werden können. Mittlerweile zeigt sich diese ritualisierte Form der Beschaffung von Material jedoch nur mehr wenig stark ausgeprägt, da es, wie oben angemerkt, dafür spezielle Läden mit vielfältigem Sortiment gibt.
Ein nach wie vor ausgeprägtes Ritual findet sich beim Malen selbst: einerseits setzt man 'tags' an Wände, um (unter anderem) zu markieren, hier möchte ich ein 'piece' malen. Andererseits herrschen zum Teil Rivalitäten zwischen Malern bzw. Crews, welche einen Höhepunkt im 'Crossen' von Bildern finden, d.h. man malt seinen eigenen 'tag' ins Bild des Anderen und signalisiert damit die abschätzige Meinung gegenüber diesem.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 )
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