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Screenshot aus Online-Video
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Viele Sprayer reisen in andere Städte und machen dort Photos von den vorgefundenen Graffitis, um sich eine eigene Sammlung anzulegen, die der ästhetischen Weiterbildung ebenso dient wie dem Vorzeigen in der heimischen Szene. Darüber hinaus werden auf Photos auch die eigenen Graffitis dokumentiert:

Auch in den annähernd 200 Graffiti-Magazinen, die es mittlerweile gibt, wird Photos von Graffitis in der Regel am meisten Platz eingeräumt. Thematisiert werden aber auch Events, HipHop-Bands und deren Platten. Außerdem finden sich in den Heften Interviews mit (bekannten) Sprayern. Die Mitarbeiter dieser Magazine rekrutieren sich beinahe ausschließlich aus der Szene. Szenegänger nutzen Magazine - ebenso wie Photos - zur Information und zur Selbstpräsentation.

Daneben gibt es eine Reihe von Videos bekannter Sprayer, auf denen deren Graffitis zu sehen sind. Nicht zu vergessen ist schließlich das Internet, dessen sich die Graffiti-Szene ausgesprochen häufig bedient und wodurch sie noch einmal deutlich macht, dass der (immer wieder geäußerte) Anspruch auf Subkulturalität und die Nutzung modernster Technologie kein Widerspruch sein müssen.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 )
 

Redaktion Graffiti

Arne Niederbacher

Multimedia Graffiti

xsprayer.jpgGRAFFITI Zumeist werden Graffitis in der Öffentlichkeit diskreditiert und deren Urheber polizeilich und strafrechtlich verfolgt...
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