 Foto© Splash-festival.com Graffiti ist der Lebensmittelpunkt von Sprayern. Natürlich absolvieren die meisten eine Ausbildung, gehen zur Schule oder haben einen Beruf, aber der gesamte Freizeitbereich wird von Aktivitäten in und um Graffiti ausgefüllt. So rekrutiert sich auch der Freundeskreis zu großen Teilen aus der Szene. Man trifft sich am Nachmittag z.B. in einem Sprayer-Shop, hängt dort ab, unterhält sich über die neuesten 'pieces' in der Stadt oder plant, wie man wo welche Graffitis malen könnte. In der Nacht zieht man dann los, oft gemeinsam mit seiner 'Crew', manchmal auch allein.
Das Leben außerhalb der Szene ist durchaus von Graffiti-Aktivitäten beeinflusst: d.h. es wirkt sich auf den Lebensvollzug aus und dies nicht nur, weil man die Stadt 'einfach mit anderen Augen' sieht: der 'Lebensstil Graffiti' zeigt sich in Form eines 'Gravitationsfeldes', um dessen Zentrum (Graffiti) alle anderen Themen kreisen. Dafür spricht z.B. auch, dass viele Sprayer ihre berufliche Zukunft in graphischen bzw. anverwandten Bereichen suchen und in vielen Fällen auch finden.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 )
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