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(c) Kathrin Schneider
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Der Begriff „Graffiti“ stammt vom griechischen Wort graphein (= schreiben) und Archäologen im 19. Jahrhundert umschrieben damit inoffizielle Kritzeleinen und Inschriften an antiken Wänden. Nach deren Aufzeichnungen scheint Pompeji eine besonders aktive Graffitiszene gehabt zu haben. Graffiti umfasst im eigentlichen Sinne alle Wandbemalungen von Kinderkritzeleien über Kloschmierereien bis hin zu American Graffiti bzw. New York Style Graffiti.

New York Style Graffiti oder auch Writing entführt uns in das New York der frühen Siebziger und ist eine Sonderform des Gesamtphänomens Graffiti. Graffiti allgemein sind visuell wahrnehmbare Botschaften, Bilder oder Texte, die unautorisiert angebracht werden. Die Botschaft von Graffiti ist einfach nur „Ich war hier“. Bei politischem Graffiti kann es auch ein konkreter Aufruf oder eine Meinung sein.

Die Illegalität ist eine wichtige Grenze zu anderen Zeichenphänomenen in der Stadt, wie zum Beispiel zur Werbung. Beim Writing gibt es jedoch auch legale Auftragsarbeiten und oft kann man Werbung nicht mehr von Graffiti unterscheiden. American Graffiti fällt durch seine künstlerische Gestaltung auf und durch die Kühnheit der Writer, die an jeder möglichen und unmöglichen Stelle ihren Namen hinterlassen.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 23. Juli 2009 )
 

Redaktion Graffiti

Kathrin Schneider

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