 xsplash_graffiti01_1.jpg Ende der 60er Jahre kamen New Yorker Jugendliche auf die Idee, ihre 'fiktiven Namen' an öffentlichen Flächen zu hinterlassen. In kurzer Zeit griffen immer mehr Jugendliche diese neue Kommunikationsform auf, so dass sich schon bis Mitte der 70er Jahre vielfältige Stilrichtungen und Techniken herausgebildet hatten. Anfang der 80er Jahre tauchten Graffitis erstmals in Berlin auf und in der Folge breitete sich Graffiti schließlich in ganz Deutschland aus.
Während Graffitis zu Beginn schlicht als Sachbeschädigung behandelt wurden, sind mittlerweile in allen größeren deutschen Städten polizeiliche Sonderkommissionen eingerichtet worden, die ausschließlich mit der Verfolgung von Sprayern befasst sind. In der Öffentlichkeit herrscht weitgehend die Meinung vor, Graffiti sei 'Schmiererei' und vor allem durch Zerstörungswut motiviert. Mittlerweile diffundiert Graffiti-Ästhetik jedoch in immer mehr gesellschaftliche Bereiche, insbesondere in die Werbung und Kunst. Bekannte Sprayer, die in der Szene den Status von Berühmtheiten erlangt haben, werden von Graffiti-Agenturen vermarktet und führen (mitunter weltweit) gut bezahlte Auftragsarbeiten aus.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. Oktober 2007 )
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