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Beim Writing geht es um die stilistische Gestaltung von Buchstaben. Die wichtigsten Buchstabenstile entwickelten sich bereits in den 70ern und wurden besonders durch die Entdeckung der Spraydose und dem Konkurrenzkampf unter den Writern angekurbelt. Beim Blockbuster Style werden einfache Blockbuchstaben verwendet. Im 3D Style wirken die Buchstaben durch einen Schatten dreidimensional. Der Bubble Style arbeitet mit geschwungenen Linien und gibt den Buchstaben eine blasenähnliche Form. Im Wild Style werden die Buchstaben meist bis zur völligen Unkenntlichkeit entfremdet.
Beim throw-up handelt es sich meist um zwei bis drei Buchstaben im Bubble Style, und damit kann man fast jeden Untergrund, ob Mauer, Werbeplakat, oder ein anderes Graffiti gut übersprühen. Um die Stadt zu bomben, also mit Graffiti zuzudecken, sind für einen Writer throw-ups und tags die erste Wahl. Besonders die Gestaltung eines tags kommt der Kunst der Kalligraphie am nächsten. Pieces oder masterpieces sind detailreiche und farbenreiche Werke und neben den Buchstaben werden auch häufig bildliche Elemente, wie Characters (Figuren) verwendet. Diese werden oft aus Comics, dem Fernsehen oder der Werbung entlehnt. Der hohe Zeitaufwand setzt eine ungestörte Arbeit voraus, weshalb pieces eher selten illegal im öffentlichen Stadtraum angebracht werden, sondern an legalen Flächen, Halls of Fame. Beliebte Plätze für pieces sind auch entlang der U-Bahn- und Zugstrecken, sowie an Schallschutzmauern, Autobahnauffahrten und -brücken oder in leer stehende Fabriken. In der Stadt sind überwiegend throw-ups und tags zu sehen und manchmal auch legale Fassadengestaltungen. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 23. Juli 2009 ) |
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