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(c) Kathrin Schneider
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Getting up ist das Gesehen werden in der Writerszene und jeder Writer will mit seinen Werken in der Stadt fame, Ruhm, erlangen. Um sich die Stellung in der eigenen Gruppe und den respect der anderen Writer zu sichern ist die Qualität und Quantität der Werke ausschlaggebend. Exklusive Plätze, so genannte hotspots, wie zum Beispiel gut sichtbare Stellen in der Stadt, rooftops (Hausdächer bzw. Giebel) oder Züge steigern den fame eines Writers.

Heftig diskutiert wird in der Szene das Sell-out. Writer, die ihre Werke kommerziell vermarkten und nur noch wenig in der Straße malen, verlieren an Authentizität und credibility. Die Szene fühlt sich von der Vermarktungsmaschinerie ‚Hip Hop‘ bedroht und versucht sich davon abzugrenzen.
Die Writer selbst wollen ihre Stadt einfach nur bunt gestalten, um dem Grau in Grau auch eine ganz persönliche Note zu verleihen. Viele haben einen künstlerischen Anspruch an ihr Werk und Graffiti ist eine Form von Kunst im öffentlichen Raum.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 23. Juli 2009 )
 

Redaktion Graffiti

Kathrin Schneider

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