| Treffpunkte |
|
|
Zentrale Szenetreffpunkte sind zunächst szenetypische Clubs, Partys und Diskotheken. Da es nur für die wenigsten Clubs rentabel wäre, reine Szeneclubs zu führen, sind diese nur selten anzutreffen, so etwa in Leipzig (z.B. das Darkflower) oder Karlsruhe (z.B. die Kulturruine). Daneben gibt es in jeder größeren Stadt ausgewählte Clubs, die einmal pro Woche einen 'Schwarzen Abend' oder Partys unter ähnlichem Motto veranstalten. Vereinzelt finden sich auch Cafes oder Absintherien (Absinth ist wie Rotwein ein sehr beliebtes Getränk), in welchen die Szenemitglieder verkehren. Ein weiterer beliebter Treffpunkt sind die zahlreichen Konzerte der Szenebands, Lesungen oder (Foto-) Ausstellungen. Viele Szenemitglieder halten sich zudem gerne an mystisch-romantischen, einsamen Orten wie Burgruinen oder Friedhöfen auf, um die dortige Stille zu genießen, sich an frühere Zeiten zurückzuerinnern und sich die eigene Vergänglichkeit zu vergegenwärtigen. Auf den Friedhöfen werden zudem die Grabskulpturen und Engelsstatuen bewundert und oftmals auch fotografiert, z.B. von Gerald Axelrod. |
|
| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 ) |
Anzahl der Kommentare (2) - Diesen Artikel Kommentieren ...
User Comments You must javascript enabled to use this form Ich würde zudem das Darkflower rausschmeißen. Das hat mit Goth schon lange nix mehr zu tun. Trendhüpfer bleiben Trendhüpfer, egal, welche Rolle sie vor 10 Jahren mal spielten. Was hingegen noch fehlt, sind Ohm, Cräsh, Tempel, Melodrom, Ètage, Limelight und andere Urgesteine wie das Abby oder das Helter Skelter in Los Angeles (1989 eröffnet). Selbst das Okie Dokie in Neuss, das es heute nicht mehr gibt, kann als szenebedeutend eingestuft werden, zumal da Bands wie Christian Death ihre ersten Auftritte in Deutschland gaben (1984). Die Kulturruine (heute Locco Barocco vs. Kulturruine) in Karlsruhe gibt es erst seit 1992. Zu den ältesten Szeneclub muß das Zwischenfall in Bochum gerechnet werden. Dieser wurde 1984 eröffnet. Nachzulesen unter: Grüße aus der Szene! |
Diesen und alle anderen Steckbriefe als PDF herunterladen.
|
jugendszenen.com (seit 2002) |