 Foto: Copyright© Attac.de Auf bundesweiter Ebene verfügen globalisierungskritische Gruppierungen in der Regel über dauerhaft angemietete oder erworbene Räume: So hat beispielsweise das 'Attac-Bundesbüro' seinen festen Sitz in Frankfurt am Main, die Geschäftsstelle der BUKO (Bundeskoordination Internationalismus) befindet sich in Hamburg. Auf regionaler bzw. lokaler Ebene ist die Situation zumeist weniger komfortabel. Hier werden häufig Kulturzentren, gastronomische Betriebe oder andere öffentliche Einrichtungen als Treffpunkte genutzt. Teilweise finden globalisierungskritische Treffen auch in privaten Räumen statt. Dies ist jedoch in der Regel nur dann der Fall, wenn es sich um eine kleine Gruppe handelt, deren Mitglieder sich bereits lange kennen. Die Orte und Zeiten für globalisierungskritische Treffen werden auf den Homepages der jeweiligen Gruppierung, mit Hilfe von Flyern oder in der Tagespresse bekannt gegeben.
Mit den so genannten Projektwerkstätten verfügt die Globalisierungskritikerschaft darüber hinaus über eine besondere Form von Treffpunkten. Diese Orte sind als 'offene Räume' konzeptionalisiert, d.h. sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstattung stehen prinzipiell jedem unentgeltlich zum Leben und Arbeiten zur Verfügung, unabhängig davon, ob Globalisierungskritiker oder nicht. Allerdings haben die meisten der zu Beginn der 1990er Jahre gegründeten Projektwerkstätten inzwischen ihre Funktion verloren bzw. haben sich aufgelöst, so dass aktuell nur noch sehr wenige dieser 'offenen Räume' existieren.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. November 2007 )
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