| Symbole |
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In der Globalisierungskritikerschaft dienen typische Zeichen und Symbole in erster Linie bei (großen) Events zur sichtbaren Markierung von Zugehörigkeit: Zur Schau getragen werden vor allem T-Shirts, Buttons, Transparente und Fahnen, die mit einschlägigen globalisierungskritischen Slogans oder Logos bedruckt sind. Ein beliebtes Symbol ist auch die 'Pace-Flagge'. Über die Events hinaus zeichnet sich die Globalisierungskritikerschaft nicht durch eine kollektive Form der Selbststilisierung aus. Nichtsdestotrotz wirkt sich die Praxis der 'Politik in der ersten Person' entscheidend auf die Selbststilisierung der einzelnen Aktivisten aus. Allerdings geht es dabei weniger um die Verwendung, als um die 'korrekte' Vermeidung von bestimmten Zeichen und Symbolen. So verzichten Globalisierungskritiker fast durchweg darauf, Kleidung bzw. Accessoires von bestimmten Markenartiklern zu tragen, deren Konzernpraktiken sie kritisieren (z.B. H&M oder Nike). Diese für die Globalisierungskritikerschaft typische negierende Form der Selbststilisierung ist (relativ) voraussetzungsvoll, da sie umfangreiches Wissen darüber voraussetzt, welche Konzerne wie agieren. Darüber hinaus ist sie von außen nicht eindeutig als solche identifizierbar, da nicht per se erkennbar ist, ob eine Person absichtlich, beiläufig oder zufällig auf bestimmte Zeichen und Symbole verzichtet hat. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. November 2007 ) |
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