Leben in Szenen
Technoide, Hardcores,
Gothics, Skater, Sprayer, Videospieler, Daily Soap-Fans, Street
Gangsters, Antifas, Junkies, Lebensretter, Sportkletterer - ein
»struktureller« Vergleich solch unterschiedlicher Beispiele
jugendkultureller Fokussierungen zeigt nicht nur, dass eine spezielle
Form der Vergemeinschaftung für das Selbst- und Weltverständnis von
Jugendlichen immer bedeutsamer wird,
sondern auch, dass Jugendliche
diese Formen der Vergemeinschaftung vor dem Hintergrund vielfältiger
Individualisierungsprozesse zunehmend kompetent und selbstverständlich
handhaben. Gemeint ist die Orientierung an bzw. das Leben in Szenen.
Das
Konzept »Szene« ermöglicht einen analytischen Vergleich heterogener
Kulturformationen und eröffnet zugleich den Blick auf ihre je
besonderen Erlebnisqualitäten. Durch deren empirische Rekonstruktion
entsteht ein zugleich differenziertes und strukturiertes Bild
kultureller Orientierungen von Jugendlichen heute."
Ronald Hitzler/Thomas Bucher/Arne Niederbacher: Leben in Szenen. Formen jugendlicher Vergemeinschaftung heute Leske + Budrich, Opladen: Erlebniswelten Band 3. 2001. 239 Seiten. ISBN 3-8100-2925-4
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. Oktober 2007 )
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