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 "Druckraum" Foto: Carsten Schell Im Zusammenhang mit der
Einnahme von Heroin und anderen Drogen finden sich Rituale, die entsprechend
des „halbierten Wir-Bewusstseins" (siehe Einstellung ) aber selten interaktiven Charakter haben. Dabei kann
es sich z.B. um spezifische Arten handeln, wie die Substanzen gespritzt oder
geraucht werden, die oft nur von einzelnen Szeneangehörigen ausgeübt werden.
Eines der wenigen gemeinschaftlichen Rituale, das gemeinsame Benutzen von
Spritzen bzw. Nadeln, wurde aufgrund des hohen Risikos der Verbreitung von
infektiösen Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis C im Zuge der
schadensminimierenden Maßnahmen in vielen urbanen Szenen seit den 1990er Jahren
erfolgreich bekämpft. Als in gewissem Sinne gemeinschaftliche Rituale können
aber auch lokale Besonderheiten in der Applikation von Drogen betrachtet
werden, so etwa die Verbreitung des intravenösen Crack-Konsums oder die
Existenz eines speziellen Drogencocktails („Junkfurter": Heroin + Crack +
Rohypnol®) in Frankfurt am Main.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. März 2008 )
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