| Relations |
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Eine weitgehende Involvierung in die Drogen-Szene erlaubt es eigentlich kaum, dass Szenemitglieder noch in anderen Szenen aktiv sind. Dagegen kommt es durchaus häufig vor, dass Personen im Zuge eines exzessiver bzw. problematischer werdenden Drogenkonsums aus einer Jugendszene in die Drogen-Szene hinüberwechseln. Viele Junkies tragen dementsprechend noch ‚kulturelle Spuren' ihrer ehemaligen Szene mit sich; bei „Alt-Junkies" betrifft dies insbesondere die Hippie- und Rocker-Szene, wogegen Jüngere z.B. aus der Punk-, Techno- oder HipHop-Szene in die Drogen-Szene gewechselt sein können. Im Szenealltag hat die Drogen-Szene in erster Linie mit Gesellungsformen zu tun, die ebenfalls auf der Straße anzutreffen sind. Überschneidungen finden sich am ehesten mit der Punk-Szene - zumindest dem Teil dieses Umfelds, der sich bevorzugt im öffentlichen Raum aufhält und häufig ähnliche sozialisatorische Defizite aufweist wie viele Junkies, weswegen gerade junge Mitglieder der Straßen-Punk-Szene besonders gefährdet sind, zur Drogen-Szene zu wechseln. Im Hinblick auf obdachlose Alkoholiker ist hingegen oftmals eine explizite Distinktion seitens der Junkies zu beobachten - hier herrscht beiderseits die Auffassung, dass die jeweils andere Gruppe in der sozialen Hierarchie noch unter ihnen selbst steht. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. März 2008 ) |
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