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Das zentrale Thema der Demoszene ist Computerkunst. Die wichtigste Kunstform ist die "Demo", ein Gesamtkunstwerk in Form eines ausführbaren Programms, welches Grafikeffekte und Animationen unterlegt mit Musik darstellt. Wichtig ist, dass in Demos die Effekte in Echtzeit berechnet werden. Dies unterscheidet sie von "vorgerenderten" Animationen, wie sie z.B. in Form von mpeg-Dateien verbreitet werden. Eine Demo hat meist eine Dauer von mehreren Minuten bis zu einer Viertelstunde und ist zwischen einem und zwanzig Megabyte groß. Darüberhinaus gibt es "Intros": Das sind Demos mit einer Größenbeschränkung auf 64 Kbyte, 4 Kbyte oder noch kleiner, z.B. 256 Byte.

Einzelne Künstler veröffentlichen auch unabhängig von Demos und Intros Grafiken und Musik. Manchmal werden diese in Form von "Slideshows", "Musicdisks" oder "Artpacks" zusammengefasst.

Eine weitere Kunstform, die in der Szene verbreitet ist, sind die "Wild-Demos", worunter in der Regel künstlerische Videos zu verstehen sind. Manchmal handelt es sich dabei aber auch um Animationen, die mit einem Renderprogramm wie etwa 3D Studio Max erstellt worden sind.

Bei vielen Demos geht es um rein ästhetischen Genuss bzw. um die Präsentation programmiertechnischer Fähigkeiten. Manche Demos beschäftigen sich mit philosophischen oder historischen Themen, und einige enthalten selbst geschriebene Poesie. Es gibt einige Demos, in denen Kritik an der Gesellschaft geübt wird, aber die meisten Demos enthalten keine politischen Botschaften.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. Oktober 2007 )
 

Redaktion Demoszene

Claus-Dieter Volko

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