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Innerhalb der Death Metal Szene gibt es keine strengen hierarchischen Strukturen, allerdings genießen manche Death Metal Anhänger ein höheres Ansehen als andere, was mit ihren Aktivitäten innerhalb der Szene zusammenhängt (vgl. lifestyle). Bewunderung und Verehrung wird besonders den Musikern, aber auch anderen aktiven Szenegängern, wie z. B. den Veranstaltern von Konzerten und Partys, entgegengebracht. Prestigegewinn ist oftmals der einzige Lohn der engagierten Death Metal Anhänger für ihre Tätigkeiten für die Szene.

Foto© Sarah Chaker
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Da sich Death Metal Anhänger nicht als ‚exklusiven oder elitären Club' betrachten, kann man relativ einfach Zugang zu dieser Szene finden und in dieser aufsteigen. Grundvoraussetzung ist ein intensives Interesse an der Musik, verbunden mit der Bereitschaft, sich im Rahmen der individuellen Möglichkeiten für die regionale Szene zu engagieren.

Death Metal lässt sich ferner rein theoretisch stilistisch strukturieren. Untergliederungen sind möglich und werden von den Szeneanhängern heiß diskutiert. Manchmal entsteht fast der Eindruck, es gibt im Death Metal ebenso viele stilistische Differenzierungen wie Bands. Oder umgekehrt: Bands lassen sich mehreren Sub-Stilen zuordnen. Es kursieren Begriffe wie Progressive Death Metal, Old-School-Death Metal, Brutal Death Metal, Grind Death Metal, Satanic Death Metal u. v. a. Eine absolute oder ‚richtige' Zuordnung bestimmter Bands ist eigentlich unmöglich und von der subjektiven Einschätzung des jeweiligen Fans abhängig. Ein Grundkonsens besteht nur insofern, dass im Großen und Ganzen zwischen schwedischem und US-Death Metal unterschieden werden kann. Als Urväter des schwedischen Death Metal können Bands wie Dismember, Carnage oder Nihilist angesehen werden. Richtig Bewegung kommt 1990 in die schwedische Szene, als Entombed einen Plattenvertrag bekommen. Mikael Åkerfeldt von Opeth erinnert sich "Bevor Entombed ihren Deal bekamen, hatte man von der Stockholm-Szene noch nichts gehört. Nach ‚Left Hand Path' explodierte die Szene, und es gab plötzlich den typischen Stockholm-Sound, den sich alle Bands in den Sunlight-Studios abholten" [Mudrian 2006: 218]. Die schwedischen Death Metal Bands unterscheiden sich von amerikanischen Death Metal Acts nicht in Geschwindigkeit oder Brutalität des Sounds, sondern offenbaren von Anfang an "ein feines Gespür für Melodien, das einem Großteil der Grindcore- und Death-Szene damals noch völlig fremd ist."[Mudrian 2006: 87]. Sogenannte "Melodic Death Metal Bands" wie In Flames, Dark Tranquility und At the Gates nahmen später verstärkt traditionell-folkloristische Elemente in ihre Musik mit auf und definierten so den "Göteborg-Sound". Ältere Bands wie Hypocrisy erleben zur Zeit ein Revival, indem sie klassischen Death Metal der alten Schule mit musikalischen Neuerungen wie Keyboardklängen kombinieren.

US-Death Metal Bands wiederum distanzieren sich deutlich von dieser ‚Verweichlichung' des Sounds. Besonders für amerikanische Death Metal Bands gilt noch der Standard: schneller, härter, brutaler. Technisch gelangen diese Bands an die Grenze dessen, was aus den jeweiligen Instrumenten an Geschwindigkeit herauszuholen ist. Mit dieser Spielart des Death Metal wurden zum Beispiel Dying Fetus, Deeds of Flesh oder Suffocation bekannt. Einige dieser Bands integrieren heute verstärkt Elemente aus dem Hardcore Sektor. Der US-Death Metal mit seinen Zentren New York und Florida nutzt die modernen technischen Möglichkeiten im Studio, um einen möglichst brachialen Sound zu erzeugen. US-Death Metal wirkt außerordentlich brutal, stampfend, kraft- und druckvoll.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 )
 

Redaktion Deathmetal

Sarah Chaker

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deathmetal.gifDEATH METAL - das ist Druck und Aggression, das klingt nach einer mächtigen Dampfwalze,
die sich unaufhaltsam...
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