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Foto© neckfracture.de
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Death Metal Anhänger treffen sich auf privaten und öffentlichen Death Metal Partys und auf Konzerten, sowie im Sommer auf Festivals.

Die Organisation von öffentlichen Death Metal Partys und regionalen Konzerten wird meistens von einem oder mehreren Szenegängern übernommen, Fremdorganisation ist so gut wie ausgeschlossen. Da die Death Metal Szene verhältnismäßig klein und daher für Discothekenbesitzer wenig profitabel ist, müssen (geeignete) Veranstaltungsorte zunächst von den Organisatoren - nicht selten in einem Aufwändigen Prozess - erschlossen werden. Die meisten Events finden in kleinen Clubs oder Jugendzentren statt.

Die Eintritte zu einer Death Metal Party oder einem regionalen Konzert sind meistens sehr günstig (zwischen zwei und acht Euro), was u. a. damit zusammenhängt, dass ein gelungenes Event durchaus mit einer relativ einfachen technischen und organisatorischen und somit kostengünstigen Ausstattung durchgeführt werden kann. Die höchsten Kosten verursacht oft die Sound-Anlage.

Bei einem Konzert lädt in der Regel eine lokale Band zwei bis vier andere Bands aus Deutschland und/oder dem näheren Ausland zu einem ‚Gig' ein. Der Kontakt kommt dabei häufig über das Internet, über Bekannte oder durch frühere Konzerterfahrungen zustande. Eine eingeladene Band revanchiert sich oft bei der Veranstalter-Band, indem sie dem Gastgeber ein Konzert in der eigenen Region ermöglicht. Die Bands verdienen normalerweise nichts an den Konzerten. Meistens ist ein Zuschuss für die Benzinkosten und die Verpflegung vor Ort der einzige materielle Lohn. Regionale Death Metal Konzerte werden durchschnittlich von 50 bis 200 Gästen besucht.

International bekannte Death Metal Bands wie Cannibal Corpse oder Morbid Angel werden von ihren Plattenfirmen professionell vermarktet und von Booking-Agenturen gebucht. Ihre Konzerte in Deutschland finden oft im Rahmen einer Europa-Tournee statt und ziehen nicht selten bis zu tausend Besucher an. Der Eintrittspreis liegt circa zwischen 20 und 40 Euro. Teile der deutschland- und europaweiten Death Metal Szene treffen sich im Sommer auf verschiedenen, meist dreitägigen Metal Festivals, wobei es hier unterschiedliche Größenordnungen gibt:

Auf der einen Seite finden sogenannte Underground-Festivals, wie das Fuck-the-Commerce-Festival statt, die von Szenegängern selbst arrangiert werden, speziell auf die Death Metal Szene zugeschnitten und recht günstig sind. Drei Tage mit Camping kosten ungefähr 30 Euro. Auf diesen kleinen Festivals spielen vor allem Newcomer-Bands, die entweder keinen Plattenvertrag haben oder bei kleinen Labels unterschrieben haben. Bei diesen Bands handelt es sich meistens um regional bekannte Größen, die aus eigener Kraft Touren organisieren und Alben aufnehmen. Ferner spielen auf Underground-Festivals Bands, die musikalisch so extrem sind, dass sie in der Death Metal Szene zwar berühmt sind, aber niemals eine breite Masse erreichen werden. Die Bands reisen aus der ganzen Welt zu diesen Underground-Festivals an, welche von circa 1000 bis 3000 Menschen besucht werden.

Auf der anderen Seite gibt es große, kommerzielle Festivals, wie beispielsweise das With-Full-Force-Festival, die mit durchschnittlich 60 Euro Eintritt gut doppelt so teuer sind wie die Underground-Festivals und von 10. 000 bis 40. 000 Personen besucht werden. Oft werden auf solchen Festivals mehrere alternative Musikrichtungen angeboten. Auf dem With-Full-Force-Festival beispielsweise spielen viele Bands, die im weitesten Sinne zum Heavy Metal gehören, darunter auch ein paar Death Metal und Black Metal Acts, sowie einige Hardcore- und Punk-Bands.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 )
 

Redaktion Deathmetal

Sarah Chaker

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