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Von grundlegender Bedeutung für die Teilnahme an der Cosplay-Szene ist zunächst die Rezeption von Bezugstexten wie Manga, Anime oder Videospiel, wobei nicht jeder Text als Quelle für ein Cosplay dienen muss. Intensiver Medienkonsum ist Teil des Lifestyles eines Anime-Fans und somit auch des Cosplayers. Auch kommerzielle Manga- und Anime-Magazine (wie z.B. AnimaniA) spielen eine wichtige Rolle als Kommunikationsmittel. Diese berichten nicht nur über Conventions - bevorzugt mit Fotos von Cosplayern - sondern widmen auch einzelne Seiten ausschließlich dem Cosplay. Während diese Zeitschriften früher eine große Rolle für das Herstellen von Kontakten innerhalb der Szene spielten, kommt diese Funktion heute jedoch fast vollständig dem Internet zu. Den höchsten Stellenwert als Medium hat damit das Internet - die Präsenz in Online Communities ist essenziell für Cosplayer. Es dient als virtuelles Kontaktmedium und treibende Kraft der Szene, mit dessen Hilfe man sich medial vermittelt begegnet, als Szene näher zusammenrückt und sich mit ihr auseinander setzt.
Allgemein üblich ist die (parallele) Nutzung von öffentlichen und privaten Diskussionsforen, Chats, Instant Messaging Systemen, E-Mail, Weblogs, eigener Internetpräsenz und öffentlichen Seiten zum Bilder-Austausch. Regelmäßige, am besten tägliche Interaktion mit anderen Fans und Cosplayern im Internet ist zwar nicht verpflichtend, bestimmt aber maßgeblich das Prestige und die Präsenz in der Szene sowie die Dichte des sozialen Netzes, in das der einzelne Cosplayer in der Szene eingebunden ist. Da sich ein wichtiger Teil des Szenelebens und der Identitätsarbeit virtuell abspielt, ist man ohne diese Online-Aktivitäten als Cosplayer fast nicht existent. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. November 2007 ) |
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