| Einstellung |
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Furosuto als Kimahri aus Final Fantasy X (Videospiel) und Wolfwood als Wolfwood aus Trigun (Anime/Manga) © Karen Heinrich Konkurrenzdenken ist eine treibende Kraft in der immer größer werdenden Cosplay-Szene und wird solange positiv gesehen, wie es sachlich betrieben wird und einen Antrieb für die eigene handwerkliche Arbeit darstellt: Das unerreichbare Ziel besteht darin, das perfekte Cosplay - die genaue Nachahmung von Aussehen und Posing - zu liefern; das erreichbare, immer wieder neu gesteckte Ziel ist es, sich beim nächsten Kostüm zu verbessern und eine größere Herausforderung zu meistern, bzw. ein bestimmtes Kostüm besser umzusetzen als andere Cosplayer. Im Mittelpunkt steht das Fandom, also die harmonische Gemeinschaft und der Spaß an der Sache; dies sind die Ideale, die Cosplayer in ihrer Selbstdarstellung und im Gespräch untereinander betonen. Besonders die Bedeutung des Spaßes, den die Cosplay-Praxis stets machen soll, wird hervorgehoben, und es wird davor gewarnt, das "Hobby" Cosplay zu ernst zu nehmen. Aufgrund der zahlreichen und unterschiedlichen Bezugstexte lassen sich keine verallgemeinernden Aussagen über die ästhetischen Präferenzen der Cosplayer treffen. Dies ist allenfalls möglich, wenn von einzelnen Untergruppen die Rede ist - etwa von Cosplayern, die einen einzigen Text präferieren (z.B. die sehr beliebten >>Shônen -Serien ) oder von verwandten Szenen wie Visual Kei (s. Relations). Weit verbreitet ist jedoch eine Vorliebe für niedliche (kawaii) Figuren und Posen, die fester Bestandteil besonders von Shôjo-Serien sind. Diese Vorliebe wird aber oft gebrochen durch die gleichzeitige Begeisterung für makabre, gewalttätige oder düster-melancholische Inhalte, was einen Hinweis auf die ironische Medienkompetenz der Cosplayer gibt. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. November 2007 ) |
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