| History |
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Der Name Cable Street Beat geht
auf eine symbolträchtige Straße im Londoner East End mit dem Namen „Cable
Street" zurück, welche seit Anfang des 20. Jahrhunderts von einer starken
jüdischen Gemeinde geprägt war. Am 04. Oktober 1936 unternahm die British Union of Fascists
(BUF) unter Leitung ihres Vorsitzenden Oswald Mosley einen Demonstrationszug
durch die Cable Street. Vornehmlich die jüdische Gemeinde dieses Straßenzuges
versuchte diesen Aufmarsch zu unterbinden. Diese durchaus gewalttätigen
Ausschreitungen zur Verhinderung des Demonstrationszuges sind heute als „Battle
of Cable Street" bekannt. Obwohl dieser Straßenzug heute nicht mehr existiert, wollen die verschiedenen Cable Street Beat Gruppen mit einem positiven Bezug zu diesem Ereignis, verstanden als eine Form des zivilen Widerstandes, an diese Aktion erinnern und versuchen vor allem durch kulturelle Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Intoleranz vorzugehen. Die erste und heute noch existierende deutsche Cable Street Beat Gruppe ist Cable Street Beat Gütersloh. Diese gründete sich etwa um 1993. Ihre Mitglieder verfassten das CSB-Selbstverständnis und entwarfen das CSB-Logo und legten damit den Grundstein für die deutsche Cable Street Beat Szene. In der Folge gründeten sich weitere CSB-Gruppen, welche sich vor allem anfangs an der Gütersloher Gruppe orientierten, den CSB-Gründungsaufruf übernahmen, partiell variierten und die Weiterentwicklung und Ausgestaltung CSB-Szene vorantrieben. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Juni 2008 ) |
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